Stronach/Steinbichler: Verstärkte Beratung vor Schwangerschaftsabbruch verlangt

Zustimmung zur statistischen Erfassung von Abtreibungen

Wien (OTS) - „Grundsätzlich positiv“ sieht Team Stronach Familiensprecher Leo Steinbichler die Unterstützung der Forderung nach statistischer Erfassung von Abtreibungen durch die Österreichische Ärztekammer. „Generell sollte man aber dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu einer Abtreibung kommt“, so Steinbichler. Ziel müsse es sein, mit der Errichtung von Beratungseinrichtungen und der Gratisberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch Frauen in dieser enorm schwierigen Situation zu unterstützen.

„Man darf nicht vergessen, dass Frauen bei einer ungewollten Schwangerschaft sehr großen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Oft sind die Sorgen um den Arbeitsplatz, Probleme mit dem Partner, der sich durch eine ungeplante Schwangerschaft überfordert fühlt, oder eine ungelöste Wohnungssituation Auslöser für die Entscheidung zur Abtreibung“, warnt Steinbichler. Das Angebot an Beratung gehöre deshalb unbedingt intensiviert, um „Leben zu retten und zu verhindern, dass Abtreibungen illegal im finsteren Kämmerchen stattfinden“, so Steinbichler und weiter: „Unsere Familienpolitik ist gefordert, unterstützende Maßnahmen für ungewollt Schwangere und Frauen in Not zu bieten. Wir brauchen rechtliche, soziale und ökonomische Rahmenbedingungen, die es Frauen ermöglichen, sich für ihr Kind zu entscheiden.“

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