Leitl bei Wirtschaftsgesprächen in Alpbach: „Neuorientierung statt Verwirrung“

Eröffnung des Symposiums unter dem Motto „Die Wirtschaft auf der Suche nach einer neuen Aufklärung“

Wien (OTS) - „Die Wirtschaft auf der Suche nach einer neuen Aufklärung“ – unter diesem Motto stehen heuer die Wirtschaftsgespräche im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach, die am Dienstag Nachmittag von Claus Raidl, Vizepräsident des Forums Alpbach, AK-Präsident Rudi Kaske und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl eröffnet wurden. Es geht um neue Modelle in einer immer komplexer werdenden Welt. Hinterfragt wird, worauf sich Unternehmen und Staat vorbereiten müssen, damit die Systeme zukunftsfähig bleiben.

„Dem Generalmotto „Neue Aufklärung“ des diesjährigen Europäischen Forums in Alpbach entsprechend, müssen wir uns die Frage stellen, ob unsere bisherigen Modelle der Wirtschafts- und Sozialpolitik die immer komplexer werdende Welt noch erklären können – oder ob es neue Modelle gibt, die brauchbar, zukunftsfähig und ‚enkelfit‘ sind“, stellte Vizepräsident Claus Raidl fest. Sein Appell an die Teilnehmer des Forums: „Jeder soll im Sinne der Aufklärung mit eigener Vernunft entscheiden, ob er hier in Alpbach eine Antwort auf Zukunftsfragen bekommt.“

„In der Gesellschaft - und damit auch in der Wirtschaft - herrscht bisweilen Verwirrung. Alte Rezepte greifen nicht mehr und althergebrachte Werte geraten ins Wanken. Das verursacht bei vielen Menschen Frust oder sie reagieren zynisch. Es ist aber besser, neuen Herausforderungen damit zu begegnen, in dem man gemeinsam nachdenkt, was unser Beitrag bei einer Neuorientierung sein kann“, betonte Christoph Leitl in seinem Eröffnungsstatement. „Das ist nicht einfach, aber genau hier in Alpbach müssen solche Fragen in Angriff genommen werden. Wir haben die Pflicht, Antworten und Instrumente zu finden, die statt Ängsten wieder Zuversicht und statt Verwirrung wieder Orientierung bringen.“ Gebot der Stunde sei es, sagte der WKÖ-Präsident, selbst "aus dem lähmenden System wieder rauszukommen und aktiv zu werden.“

AK-Präsident Rudi Kaske erwartet sich von den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen Diskussionen über ein „Europa, in dem in die Wirtschaftspolitik investiert wird und in dem die soziale Stabilität und das demokratiepolitische Fundament weiterentwickelt werden.“ Er forderte ein lösungsorientiertes und faktenbasiertes Herangehen an die Probleme. (PWK604/TB)

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