SP-Berger Krotsch zu Alt-Wien-Kindergärten: Opposition redet – Stadt handelt

Wien (OTS/SPW-K) - „Ich darf der Opposition einmal mehr mitteilen, dass die Stadt Wien hier längst handelt, während die Opposition auf dem Rücken der Kinder Politik betreibt. Jedes Kind wird einen Kindergartenplatz haben, wenn die Eltern einen brauchen und wollen. Es gibt nichts Wichtigeres als eine sichere und gute Betreuung für Kinder, damit Eltern ohne Sorge ihrer Arbeit nachgehen können“, so die Bildungsausschussvorsitzende, Nicole Berger-Krotsch. Und weiter:
"Wir haben zu dem Zweck bereits im Juli ein Netzwerk bestehend aus Stadt Wien und privaten Kindergarten-Trägerorganisationen aufgebaut, das gemeinsam intensiv an der Vermittlung von Kindergartenplätzen arbeitet. Die Servicestellen der MA 10 wurden mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet. Die Informations-Hotline der MA 10 ist seit Wochen im Vollbetrieb", sagt Berger-Krotsch. Das Infotelefon stand bis dato bei über 7100 KundInnenkontakten hilfreich zur Seite.

„Wir kümmern uns selbstverständlich auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Berger-Krotsch. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) steht seit Wochen in engem Kontakt mit dem Betriebsrat. Zusätzlich gibt es ein hervorragendes Unterstützungsangebot durch den Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff). Selbstverständlich wird die Stadt alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die betroffenen MitarbeiterInnen zu unterstützen. Am 1. September findet eine Betriebsversammlung statt, bei der weitere Fragen geklärt werden.

„Zu den ‚Lösungsvorschlägen’ der FPÖ und der Neos, wonach die Stadt die Kindergärten übernehmen soll, muss ich sagen: Die Stadt Wien wird sicher keine Enteignungen anstellen, um so eine Forderung umzusetzen“, so Berger Krotsch. Und weiter: „Die Dienstverträge mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Mietverträge der Standorte liegen bei dem Betreiber der Alt-Wien-Kindergärten. Die Stadt ist nicht befugt, diese an sich zu reißen und damit die Betreiber zu ‚enteignen’. Befassen Sie sich etwas mit der Materie, vielleicht wird dann eines Tages ein hilfreicher Vorschlag von Ihnen kommen“, schließt Berger-Krotsch.

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