Wiener FPÖ will Valorisierungsgesetz aussetzen

Wien (OTS/RK) - Vizebürgermeister und stellvertretender FPÖ-Landesobmann Johann Gudenus hat heute, Dienstag, bei einem Pressegespräch die Finanz-Politik der Stadt kritisiert. Seit 2010 seien die Gebühren um 30 Prozent erhöht worden, im selben Zeitraum habe sich der Schuldenstand Wiens verdoppelt. „Das Valorisierungsgesetz gehört ausgesetzt“, sagte Gudenus. Das Gesetz sieht eine automatische, an die Inflation gekoppelte Anpassung der Gebühren vor. Gleichzeitig forderte Gudenus eine Senkung der Tarife für Gas, Strom und Wasser. Er kündigte eine Sondersitzung des Landtages zum Thema Gebührenerhöhung an. Dabei plane die FPÖ einen Misstrauensantrag gegen Finanzstadträtin Renate Brauner.

Am Rande des Pressegesprächs sprach Gudenus auch ein neues Flüchtlingsquartier in Döbling an: Hier werde „über die Interessen der Anrainer drübergefahren“. Außerdem erneuerte Gudenus seine Forderungen nach mehr Polizeibeamten und nach einem Verbot von Koran-Verteilungen in der Stadt.

Weitere Informationen: Pressestelle der FPÖ Wien, Tel. 4000-81798. (Schluss) ato

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