Mehr AMS-Beschäftigte rechnen sich

ÖGB-Achitz: Finanzministerium darf längst paktierte Aufstockung um 400 Planstellen nicht länger blockieren

Wien (OTS) - „Offenbar ist es dem Finanzministerium wichtiger, Arbeitslose zu schikanieren und Populismus-Punkte zu kassieren, als die Arbeitslosigkeit effizient zu bekämpfen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB: „Sonst würde es nicht länger die geplante Aufstockung des AMS-Personals um 400 MitarbeiterInnen blockieren.“++++

Das Arbeitsmarktservice braucht wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit mehr Ressourcen. Doch obwohl die Aufstockung grundsätzlich längst paktiert ist, blockiert das Finanzministerium weiterhin. Dabei würde laut den heute von „profil“ veröffentlichten Zahlen die Aufstockung insgesamt sogar zu Einsparungen durch bessere Vermittlungserfolge führen: „Der einzige Grund für weiteres Blockieren kann also nur sein, dass dann eine Gelegenheit weniger bliebe, Öl ins Feuer zu gießen“, so Achitz.

Das AMS hat maßgeschneiderte Angebote, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu forcieren. Dazu zählen auch Praktika und Arbeitstrainings sowie Sanktionen, falls Menschen Angebote ohne Begründung ablehnen. Achitz: „Das alles wäre viel effizienter als verpflichtende Ein-Euro-Jobs, aber dafür braucht das AMS mehr Geld und mehr Personal.“

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