„Kartausen und Kartäuser zwischen Gebet und Grundherrschaft“

Internationale Tagung in Aggsbach ab 30. August

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Institut für Geschichte an der Universität Wien, das Diözesanarchiv St. Pölten und der Verein der Freunde der Kartause Aggsbach veranstalten vom Dienstag, 30. August, bis Freitag, 2. September, in der ehemaligen Kartause Aggsbach eine internationale Tagung zum Thema „Kartausen und Kartäuser zwischen Gebet und Grundherrschaft. Zur Funktion von Kartausen in ihrem sozioökonomischen Umfeld“.

Eröffnet wird am Dienstag, 30. August, um 17.30 Uhr, an den drei Folgetagen beginnt das Programm jeweils um 9 Uhr. Dabei referieren u. a. Thomas Aigner vom Diözesanmuseum St. Pölten „Zum Rechnungsbuch der Kartause Aggsbach – Netzwerke in der spätmittelalterlichen Wirtschaftsführung“, Mija Oter Gorenčič aus Ljubljana über „Die Grafen von Cilli und die slowenischen Kartäuserklöster“, Elke Nagel (München/Stuttgart) über „Kartausen-Architektur zwischen Normengefüge und realistischer Umsetzung“, Iris Winkelbauer (Wien) über „Materielle Sachkultur und historischer Baubestand der Kartäuserkloster Aggsbach und Mauerbach unter Berücksichtigung sozioökonomischer Aspekte“, Daniela Hoffmann (Mannheim) über „Die Consuetudines Guigonis und ihr Kontext – Überlegungen zur territorialpolitischen und ökonomischen Funktion der ersten Kartausen“ sowie Meta Niederkorn-Bruck vom Institut für Geschichte an der Universität Wien über die „Verwaltung des Besitzes in Hinblick auf irdische Verantwortung und letzte Rechenschaft“.

Nähere Informationen beim Diözesanarchiv St. Pölten unter 02742/324-321 und e-mail archiv@kirche.at.

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