NEOS zu ÖGB: Einheitliches Arbeitnehmer_innen-Gesetz statt punktuelle Lösungen

Gerald Loacker: "AK und ÖGB sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren"

Wien (OTS) - Mit Verwunderung nimmt NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker die jüngste Forderung der Arbeiterkammer und des ÖGB zur Kenntnis: „Die unterschiedlichen Regelungen der Entgeltfortzahlung für Wahlbeisitzer zeigen lediglich die Absurdität des österreichischen Arbeitsrechts - ein rückständiges Arbeitsrecht, an dem gerade AK und ÖGB festhalten wollen. Seit Jahrzehnten scheitern Arbeiterkammer und Gewerkschaft daran, einen einheitlichen Arbeitnehmer-Begriff zu etablieren. Stattdessen halten sie im eigenen Interesse noch immer an der antiquierten Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten fest. Was es jetzt braucht, ist ein einheitliches Arbeitnehmer-Gesetz.“

„Der ÖGB ist in Arbeiter- und Angestelltengewerkschaften strukturiert. Um die eigene Struktur zu rechtfertigen, unterlassen der ÖGB und seine Freunde aus der AK aktive Arbeit für die Gleichstellung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,“ kritisiert Loacker. „Dabei wäre die Schaffung eines einheitlichen Arbeitnehmer-Begriffs nicht nur wichtig, um endlich keine Differenzierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erster und zweiter Klasse zu haben. Zusätzlich würde es einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Entbürokratisierung leisten und beispielsweise in der Lohnverrechnung einige Erleichterungen mit sich bringen,“ konkretisiert Loacker abschließend die Vorteile eines einheitlichen Arbeitnehmer_innen-Gesetzes.

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