Gewerkschaft vida: Gleichstellung bei Entgeltfortzahlung für ArbeiterInnen überfällig

Vorsitzender Winkler: „Wirtschaft soll nicht weiter blockieren!“

Wien (OTS) - Volle Unterstützung für die heutige Forderung des ÖGB und der AK nach gleichen Rechten für alle ehrenamtlichen WahlbeisitzerInnen kommt auch vom Vorsitzenden der Gewerkschaft vida, Gottfried Winkler. „Demokratie stützt sich auf Menschen, die sich zum Wohle aller zur Verfügung stellen. Diese Bereitschaft ist eines der Herzstücke unseres demokratischen Systems. Dass der Gesetzgeber hier noch Unterschiede zwischen ArbeiterInnen und Angestellten hinsichtlich der Weiterzahlung des Einkommens macht, ist schlicht und einfach nicht mehr zeitgemäß. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf“, so Winkler.

Sozial gerechte Bestimmungen für alle ArbeitnehmerInnen

Die Angleichung der Entgeltfortzahlungen bei WahlbeisitzerInnen ist für Winkler nur ein Beispiel aus einer Reihe von Ungerechtigkeiten, die dringend beseitigt gehören. Der vida-Vorsitzende verweist vor allem auf die nicht nachvollziehbaren Unterschiede zwischen Angestellten und ArbeiterInnen was Kündigungsschutz und Entgeltfortzahlung bei Krankheiten angeht: „Ein Angestellter, der mit Grippe im Bett liegt, ist ja nicht weniger oder anders krank als ein Arbeiter, der wegen einer Grippe seiner Tätigkeit nicht nachgehen kann. Sobald beide wieder auf den Beinen und im Arbeitsprozess sind wird von ihnen 100 Prozent Leistung verlangt. Warum es hier bei der Entgeltfortzahlung nach wie vor Unterschiede gibt, muss mir auch erst jemand erklären!“ Für Winkler ist die Wirtschaft aufgerufen, einer längst überfälligen Gleichstellung zuzustimmen: „Die derzeit laufenden Verhandlungen der Sozialpartner wären der ideale Zeitpunkt dafür. Ziel muss es sein, gemeinsam eine einheitliche, eine einfach verwaltbare und sozial gerechte Entgeltfortzahlung für alle ArbeitnehmerInnen und Angestellten zu schaffen!“

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