ASFINAG: Erdberger Brücke und Stadlau/Hirschstetten werden früher fertig als geplant

Wien (OTS) - Am Montag, den 29. August nimmt die ASFINAG zwei Verkehrsfreigaben vor: Ein Jahr früher als geplant die Erdberger Brücke im Knoten Prater und sechs Tage früher Stadlau/Hirschstetten. „Wir wollen bei jeder unserer Baustellen die Behinderungen für unsere Kundinnen und Kunden möglichst gering halten“, sagt ASFINAG Vorstand Alois Schedl, „dass uns bei der Erdberger Brücke eine Bauzeit-Verkürzung von einem Jahr gelungen ist, ist rekordverdächtig und macht mich stolz. Trotzdem ist mir bewusst, dass beide Baustellen für täglich zig-tausende Autofahrerinnen und Autofahrer eine Herausforderung und Belastung waren. Ich möchte mich daher ausdrücklich für ihre Geduld und ihr Verständnis bedanken!“

Bis zu 200.000 Autos fahren täglich über die A 23 Südosttangente. Beim Knoten Prater, er verbindet die A 23 mit der A 4 Ost Autobahnhaben, haben unübersichtliche Verschneidungsbereiche der Fahrspuren und enge Kurvenradien den Umbau notwendig gemacht. Oberstes Ziel der ASFINAG bei dieser Generalerneuerung: Alle Fahrspuren müssen offen bleiben und die Bauzeit muss so kurz wie möglich gehalten werden. „Bis zu 30 Baustellen wurden teilweise zeitgleich abgewickelt“, sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „der intensive Arbeitseinsatz und das Abbruchschiff waren der Garant dafür, dass wir die Erdberger Brücke ein Jahr früher wieder ohne Behinderungen in Betrieb nehmen können.“ Ursprünglich war die Fertigstellung des insgesamt 72 Millionen teuren Umbaus des Knoten Prater für Dezember 2017 geplant. Gernot Brandtner: „Wir sanieren derzeit noch alle Auf- und Abfahrten. Wenn das Wetter mitspielt, und die Arbeiten plangemäß ablaufen, sind wir schon Ende Oktober mit allen Arbeiten im Knoten Prater fertig.“

Auf Hochtouren wurde auch zwischen Stadlau und Hirschstetten gearbeitet. Die besondere Herausforderung dabei: Sehr wenig Platz und zwei Tunnel. Brandtner: „Wir haben in diesem drei Kilometer langen Bereich keine Möglichkeit nach links oder rechts auszuweichen. Daher gab es bei den Arbeiten im Sommer keine Alternative zur Komplettsperre einer Richtungsfahrbahn.“ Seit 10. Juli hat die ASFINAG die Fahrbahn saniert, in beide Tunnel einen Brandschutz eingebaut und den Lärmschutz sowie die Tunnelbelüftung und -beleuchtung erneuert. „140 Arbeiter haben im Schichtbetrieb durchgearbeitet“, so Gernot Brandtner, „dass sich das ausgezahlt hat, zeigen die sechs Tage weniger Baustelle.“ In die Komplettsanierung dieses Abschnittes investiert die ASFINAG bis Ende 2017 43 Millionen Euro.

Rückfragen & Kontakt:

AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
Mobil: +43 664-60108 17825
alexandra.vucsina-valla@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001