Blecha: Wir wollen mehr! Pensionistenverband schlägt 100 Euro-Zusatz-Plus für Pensionisten vor

0,8 Prozent Anpassung zu wenig – PVÖ fordert Einmalzahlung, raschen Beschluss der Ausgleichszulage-Plus und jährliche Anpassung des Pflegegeldes

Wien (OTS) - „Die für 2017 geplanten 0,8 Prozent Pensionsanpassung können nicht ausgleichen was die Teuerung den PensionistInnen Tag für Tag aus dem Börsel frisst! Der Pensionistenverband fordert mehr! Wir schlagen eine 100-Euro-Einmalzahlung für PensionistInnen vor!“, stellt Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisation Österreichs unmissverständlich klar! „Der Pensionistenverband wird den politischen Entscheidungsträgern die Türe einrennen! Sozialminister Alois Stöger anerkennt unsere Forderungen und ist gesprächsbereit! Bei Finanzminister Schelling müssen wir jetzt harte Überzeugungsarbeit leisten! Und das werden wir tun! In den nächsten Tagen werden wir die Forderungen des Pensionistenverbandes persönlich an Minister Stöger und Minister Schelling übergeben!“, so der PVÖ-Präsident. ****

„Mieten, Lebensmittel, die Ausgaben des Alltags liegen deutlich über der statistischen Teuerungsrate, die durch z.B. billige Flachbild-Fernseher und Co. derzeit nur 0,6 Prozent beträgt. Aber wer kauft sich wöchentlich einen neuen Fernseher?“, betont Blecha und unterstreicht die Notwendigkeit einer raschen Maßnahme um den SeniorInnen die tatsächliche Teuerung abzugelten! „100 Euro-Einmalzahlung sind eine rasche, spürbare Hilfe!“, so Blecha, der auf die soziale Dimension dieses Fixbetrages verweist.

Pflegegeld muss jährlich valorisiert werden

„Auch das Pflegegeld muss jährlich valorisiert werden. Obwohl es heuer seit 2011 erstmals wieder erhöht wurde, so deckt dies nicht die ständig steigenden Kosten für Pflegedienste, Hygieneartikel, Heilmittel und Medikamentenkosten“, so Blecha, der betont, dass Minister Stöger hier bereits seine Unterstützung signalisiert hat. Auch bei der geplanten Erhöhung der Ausgleichszulage von 883 Euro auf 1.000 Euro für Personen, die mindestens 30 Jahre gearbeitet haben (Ausgleichszulage-Plus), ist Minister Stöger klar auf der Seite der SeniorInnen und tritt für einen raschen Beschluss ein.

Verhandlungen mit Stöger und Schelling

Der Präsident des Pensionistenverbandes wird nun in Verhandlungen mit den politischen Entscheidungsträgern treten. „An Finanzminister Schelling stellt der Pensionistenverband noch weitere – längst überfällige – Forderungen. Es ist höchst an der Zeit, dass endlich auch die BezieherInnen einer Ausgleichszulage eine Gutschrift auf bezahlte Krankenversicherungsbeiträge (Negativ-Steuer) erhalten! Weiters müssen pflegebedürftige Personen die außergewöhnlichen Belastungen der Pflegekosten künftig mittels Steuer-Freibetrag bereits im laufenden Jahr monatlich bekommen und nicht erst im darauffolgenden Jahr mittels Steuerausgleich“, stellt Blecha abschließend klar. (Schluss)

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Pensionistenverband Österreichs
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