Stronach/Weigerstorfer: Entpolitisierung des Sports dringend notwendig

Nicht nach dem Gießkannen-Prinzip fördern – mehr Geld für Sportler, weniger für Funktionäre

Wien (OTS) - „Nicht die österreichischen Olympiateilnehmer, sondern die jahrelang gescheiterte Sportpolitik ist hauptverantwortlich für das Olympia-Debakel in Rio“, reagiert Team Stronach Sportsprecherin Ulla Weigerstorfer und zeigt sich erfreut über die Pläne des Sportministers, hier endlich agieren zu wollen. „Die völlig veraltete und falsche Sportförderung dient lediglich den Polit-Funktionären in den Verbänden. Die geplante Entpolitisierung wäre der erste richtige und sinnvolle Schritt und ist dringend notwendig“, so Weigerstorfer.

„Die Förderung von Kernsportarten muss oberste Priorität haben. Wir dürfen Fördergelder nicht wie bisher nach dem Gießkannen-Prinzip vergeben. Das Ziel ist eine strukturelle Veränderung, damit wir wirklich etwas zum Besseren bewegen. Es muss ein Umdenken im ganzen Vereinssport geben - weg von politischen Funktionären hin auch zu einer offenen Vergabe, die schließlich dann auch die Erfolge bringen kann. Das Geld muss letztendlich bei den Sportlern und den Trainern ankommen und nicht bei den Funktionären und Verbänden hängen bleiben“, erklärt Weigerstorfer.

„Die Sportförderung neu wird nun schon seit Jahren von ihren Vorgängern versprochen, nur leider wurde sie nie umgesetzt. Wir setzen nun unsere ganze Hoffnung auf sie, Herr Minister, packen wir die Reform gemeinsam an und ernten wir die Früchte 2020 in Tokio“, so Weigerstorfer in Hinblick auf die nächste Olympiade.

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