FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: KAV-Ärztestreik: Stopp mit der "Kopf-durch-die-Wand"-Politik, Frau Wehsely!

Wiener Gesundheitsstadträtin soll an den Verhandlungstisch zurückkehren

Wien (OTS) - „Der mit 92,78 Prozent unterstützte Streikbeschluss durch die Ärzte in den Wiener Gemeindespitälern ist einzig und allein das Ergebnis einer verfehlten Gesundheits- und Personalpolitik in Rot-Grün. Hauptverantwortlich ist SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely, die seit Jahren eine ‚Kopf-durch-die-Wand-Politik‘ in Sachen Gesundheitsversorgung betreibt, die nicht nur zulasten von Ärzten und medizinischem Personal, sondern vor allem auch zulasten der Patienten geht", so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Die KAV-Ärzteschaft reagiere hier auf eine sich laufend verschlechternde Versorgungssituation für die Wiener Patienten und auf unhaltbare Arbeitsbedingungen für die Bediensteten im KAV, d.h. für Ärzte und für das Pflege- und Krankenhauspersonal auf allen Ebenen. Seit Jahren unterlasse es Wehsely als zuständige Ressortchefin eine vorausschauende und nachvollziehbare Versorgungsstruktur inklusive Personalpolitik im Wiener Gesundheitswesen zu gewährleisten. Stattdessen flüchtet man sich in unausgereifte Monsterprojekte wie das Krankenhaus Nord, wo schon vor der Eröffnung klar ist, dass es baulich und organisatorisch ein Megaflop wird, so Belakowitsch-Jenewein weiter.

"Die Wiener Gesundheitsstadträtin soll schleunigst an den Verhandlungstisch zurückkehren und ihre bisherige destruktive Haltung gegenüber den betroffenen Ärzten aufgeben. Gleichzeitig sind aber auch die für die Gesundheitspolitik und das Ärzte-Arbeitszeitgesetz verantwortlichen SPÖ-Regierungsmitglieder auf Bundesebene gefordert, die Wiener Gesundheitsstadträtin zur Vernunft zu bringen. Stöger und Oberhauser tragen eine Mitverantwortung, denn ihr Parteikollege Ex-Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat seinerzeit das Ärzte-Arbeitszeitgesetz beschließen lassen, ohne von der Stadt Wien und Wehsely die Garantie einzufordern, dass es auch unter Wahrung der Versorgungsstandards in der Bundeshauptstadt umsetzbar ist", so Belakowitsch-Jenewein.

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