Asyl - Stronach/Hagen: Regierung zeigt immer mehr Gefallen an Team Stronach Lösungsvorschlägen

EU-Wartecamps in Nordafrika für Illegale, schnellere Asylverfahren gefordert

Wien (OTS) - „Es freut mich sehr, dass der Innenminister die seit Monaten geprägte Linie des Team Stronach nun endlich aufgreift“, zeigt sich Team Stronach Sicherheitssprecher und Generalsekretär Christoph Hagen hinsichtlich der aktuellen Forderungen von Innenminister Sobotka, dass Kriminelle den Asylstatus verlieren sollen, beruhigt. „Nach Außenminister Kurz der bereits die Idee von Wartecamps von uns übernommen hat, zeigt nun auch der Innenminister Gefallen an unseren Forderungen“, so Hagen. „Wir stehen der Regierung gerne für eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit zur Verfügung. Angesichts der überbordenden Flüchtlingssituation ist es dringend notwendig unsere Forderungen so schnell wie möglich umzusetzen“, mahnt Hagen, der die innere Sicherheit schon jetzt in Gefahr sieht.

„Schon Frank Stronach hat voriges Jahr erstmals "Schutzzonen" für Verfolgte gefordert. Seit Monaten unterbreiten wir der Regierung bereits mehrfach, dass Wartecamps in Nordafrika die einzig wahre Lösung wären. Hier könnte man diese Menschen sicher versorgen, bis eine reguläre Rücknahme in ihre Heimatländer möglich ist“, erklärt Hagen. „Allein in Österreich wurden im Jahr 2015 über 92.000 Illegale aufgegriffen und rund 11.000 Flüchtlinge mit negativem Asylbescheid konnten nicht ausgewiesen werden“, mahnt Hagen und fordert die Regierung erneut auf: „Packen wir es endlich gemeinsam an und agieren, bevor es zu spät ist!“

„Das 48-Stunden-Asyl-Schnellverfahren nach Schweizer Vorbild wäre angesichts der explodierenden Flüchtlingszahlen ebenso möglichst schnell einzuführen“, fordert Hagen und verweist auf diesbezüglich eingebrachte Anträge im Nationalrat. „So kann man umgehend feststellen, ob es sich bei den betroffenen Antragsstellern um Personen mit tatsächlichem Asylgrund oder nur um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Letztere muss man möglichst schnell wieder außer Landes bringen“, erklärt Hagen.

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