ÖAMTC: Korrektur zu OTS0127 Gebührenerhöhung in Wien verteuert das Parken in Kurzparkzonen

ÖAMTC kritisiert entstehende Mehrkosten für Autofahrer und fordert lange Umtauschfristen

Wien (OTS) - KORREKTUR ZU http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160819_OTS0127

Nachdem in den letzten Jahren die Inflationsanpassung
der Parkgebühren in Wien ausgesetzt wurde, soll mit 1. Jänner 2017 eine Anpassung an die Teuerungsrate erfolgen. Die Gebühr für das Kurzparken mittels Parkschein und Handyparken wird um genau 5 Prozent angehoben. Die letzte Erhöhung um 66 Prozent wurde im März 2012 vorgenommen. Der ÖAMTC kritisiert diese Mehrbelastung der Autofahrer insbesondere vor dem Hintergrund des stetig abnehmenden öffentlichen Parkraums und der anstehenden Einführung einer Kurzparkzone in Währing. "Die Stadt Wien bekräftigt mit ihrer Entscheidung ihre Rolle als einen der Treiber der Inflation" führt ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried aus.

Nach den Erfahrungen mit der letzten Erhöhung fordert der ÖAMTC, dass bereits erworbene Parkscheine in allen Trafiken und Vorverkaufsstellen der Wiener Linien umgetauscht werden können -zusätzlich zum Umtausch bei der Stadthauptkassa. Und das für einen ausreichend langen Zeitraum. "Es kann nicht sein, dass eine schon entrichtete Abgabe wertlos wird, wie das bei der letzten Gebührenerhöhung nach Ende der sechsmonatigen Umtauschfrist der Fall war. Manche Leute kaufen sich Parkscheine auf Vorrat. Nach der letzten Gebührenerhöhung waren diese Scheine dann wertlos. Das darf nicht nochmals passieren“, so ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried, der die Notwendigkeit einer Umtauschbefristung kritisch hinterfragt.

Der ÖAMTC nimmt einen entsprechenden Hinweis der Stadt Wien dankend zur Kenntnis, wonach der Beschluss zur Verteuerung Parkkleber, also pauschal entrichtete Parkgebühren, nicht betrifft. ________________________________________

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