ÖAMTC: Gebührenerhöhung in Wien verteuert das Parken in Kurzparkzonen

ÖAMTC kritisiert entstehende Mehrkosten für Autofahrer und fordert lange Umtauschfristen

Wien (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert. Neufassung in Meldung OTS0131 vom 19.08.2016

Nachdem in den letzten Jahren die Inflationsanpassung
der Parkgebühren in Wien ausgesetzt wurde, soll mit 1. Jänner 2017 eine Anpassung an die Teuerungsrate erfolgen, insbesondere der Parkometerabgabe. Dadurch wird das Parken in kostenpflichtigen Kurzparkzonen in Wien abermals teurer und zwar sowohl für Parkpickerl/-chipbesitzer, die ihren Parkkleber ab dem 1. Jänner 2017 ausgefolgt bekommen, als auch für das Parken mittels (elektronischem) Parkschein. Der ÖAMTC kritisiert diese Mehrbelastung der Autofahrer insbesondere vor dem Hintergrund des stetig abnehmenden öffentlichen Parkraums und der anstehenden Einführung einer Kurzparkzone in Währing. "Die Stadt Wien bekräftigt mit ihrer Entscheidung ihre Rolle als einen der Treiber der Inflation" führt ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried aus.

Nach den Erfahrungen mit der letzten Erhöhung fordert der ÖAMTC, dass bereits erworbene Parkscheine in allen Trafiken und Vorverkaufsstellen der Wiener Linien umgetauscht werden können -zusätzlich zum Umtausch bei der Stadthauptkassa. Und das für einen ausreichend langen Zeitraum. "Es kann nicht sein, dass eine schon entrichtete Abgabe wertlos wird, wie das bei der letzten Gebührenerhöhung nach Ende der sechsmonatigen Umtauschfrist der Fall war. Manche Leute kaufen sich Parkscheine auf Vorrat. Nach der letzten Gebührenerhöhung waren diese Scheine dann wertlos. Das darf nicht nochmals passieren“, so ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried, der die Notwendigkeit einer Umtauschbefristung kritisch hinterfragt. Aufpassen müssen all jene, deren Parkpickerl/Parkchip Ende 2016 ausläuft. Sie müssen bei einem ab 2017 gültigen Parkkleber die höhere Abgabe zahlen. Das war auch bei allen Parkpickerl-Besitzer der Fall, die von den Erweiterungen der Kurzparkzonen im 14., 15. und 16. Bezirk im Jänner 2013 betroffen waren und immer eine Berechtigung für zwei Jahre erworben haben.

Der ÖAMTC geht davon aus, dass die Teuerung keine Parkkleber, die vor dem 1. Jänner 2017 ausgestellten wurden, und auch keine Pauschalierungen bis zum Ende des Geltungszeitraumes betrifft. "In schon erworbene Berechtigungen soll nicht eingegriffen werden", fordert der ÖAMTC-Jurist abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Kommunikation
+43 (0) 1 711 99-21218
kommunikation@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAC0001