Wirtschaftsbund Wien: New Deal auf Wienerisch ist alte Gebührenerhöhung

Ständig höhere Belastungen helfen weder im Kampf gegen die höchste Arbeitslosigkeit, noch gegen das niedrigstes Wirtschaftswachstum Österreichs

Wien (OTS) - Die jährliche Neuverschuldung der Stadt Wien beträgt rund 530 Millionen Euro. Trotz ständig neuem, ausgeborgtem Geld muss aber anscheinend immer stärker an der Gebührenschraube gedreht werden. Private Unternehmerinnen und Unternehmer, die immerhin ein Drittel aller städtischen Gebühren aufbringen, werden mit ständig steigenden Abgaben belastet.

Anstatt neuer Belastungen braucht es eine merkliche Entlastung, damit Arbeitsplätze geschaffen und Wirtschaftswachstum erzielt werden kann. „Die Umsetzung von Tourismuszonen und der Investitionszuwachsprämie, die Abschaffung von Bagatellsteuern wie der Vergnügungssteuer und eine ersatzlose Streichung der U-Bahnsteuer sollten ganz oben auf der Tagesordnung des Wiener Rathauses stehen. Das Valorisierungsgesetz gehört abgeschafft“, sagt Christoph Biegelmayer, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes.

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