„Orientierung“ am 21. August: Tibetischer Buddhismus wird in China immer populärer

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 21. August 2016, um 12.30 Uhr in ORF 2 die dritte Folge einer vierteiligen Sommerreihe, in der vor allem Beiträge zum Wiedersehen gezeigt werden:

Suche nach Sinn: Tibetischer Buddhismus wird in China immer populärer

Das offizielle China betrachtet den tibetischen Dalai Lama (Tenzin Gyatso) auch weiterhin als Staatsfeind. Doch gleichzeitig begeistern sich immer mehr Chinesen für den Tibetischen Buddhismus. Belege dafür sind tibetische Zentren in der mittelchinesischen Provinz Sichuan. Die Larung-Gar-Akademie nahe der Stadt Seda etwa gilt als größte buddhistische Schule der Welt. Rund 10.000 Mönche, Nonnen und Studierende sind auf einer Seehöhe von mehr als 4.000 Metern mit dem wachsendem Andrang von chinesischen Besuchern konfrontiert. Gläubige aus den boomenden Millionenstädten Chinas scheuen keine Mühe, um im weit entfernten tibetischen Hochland den Rat buddhistischer Meister einzuholen. Tibetische Traditionen, wie die Himmelsbestattung der Toten oder Pilgerreisen über Tausende Kilometer, faszinieren die Touristen. Das Spannungsverhältnis zwischen politischen Tabus rund um Tibet und dem buddhistischen Revival verschärft sich durch die verstärkte Suche der chinesischen Mittelschicht nach ethischen und religiösen Werten. Bericht: Raimund Löw.

„Damals im Widerstand …“ – Franziskaner im Baltenstaat Litauen

Rund 80 Prozent der Bevölkerung des Baltenstaates Litauen bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche. Und die blickt – rund 25 Jahre nach Ausrufung der Unabhängigkeit von der Sowjetunion – auf eine bewegte Geschichte zurück. Immerhin hat sie im Widerstand gegen die Jahrzehnte währende kommunistische Herrschaft eine durchaus bedeutende Rolle gespielt. Den Weg in die Freiheit haben dabei auch junge Franziskanermönche geebnet, die mutig – im Untergrund – gegen das Regime aufgetreten sind. Heute stehen die Franziskaner in Litauen für eine unkonventionelle Lebensart – unter Berufung auf das Leben des Heiligen Franz von Assisi –, die gerade unter jungen Menschen als „alternatives Modell der Lebensgestaltung“ erfahren wird. Bericht:
Birgit Johannsmeier.

„Ein bisserl fromm …“ – Ordensfrauen zwischen Vielfalt und Verzicht

„Ein bisserl fromm waren wir auch“, das ist der Titel eines neuen Buches, in dem die Theologin Monika Slouk zwölf österreichische Ordensfrauen porträtiert. Die „Orientierung“ hat die jüngste und die älteste der Ordensfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen, besucht. Die 36-jährige Schwester Maria Immaculata Ebner lebt in der Abtei der Zisterzienserinnen in Mariastern in Vorarlberg. Die gelernte Krankenschwester arbeitet heute im Gästebetrieb und in der Schneiderei des Klosters. Die 81-jährige Don-Bosco-Schwester Johanna Montag ist im oberösterreichischen Vöcklabruck zu Hause und blickt auf mehr als vier Jahrzehnte Berufserfahrung im Bildungsbereich zurück. Österreichs Frauenorden – 105 von ihnen gibt es – erinnern in diesem Jahr auch an ein historisches Ereignis: Vor 50 Jahren wurde die „Vereinigung der Frauenorden Österreichs“ gegründet. Bericht:
Sandra Szabo.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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