FPÖ-Neubauer: 0,8 Prozent Pensionsanpassung ist für Kleinpensionisten ein Tropfen auf den heißen Stein

Neubauer fordert eine Mindestpension von 1.200 Euro, ohne Anrechnung des Partnereinkommens, und die Anpassung der Pensionen nach dem Preisindex für Pensionistenhaushalte

Wien (OTS) - „Wenn auch die gesetzesgemäße Berechnung für die Pensionsanpassung 2017 auf Basis der Inflation der letzten zwölf Monate eine Erhöhung von 0,8 Prozent ergeben hat, so muss doch auch kritisch angemerkt werden dürfen, dass diese 0,8 Prozent in keiner Relation zu den Preissteigerungen stehen, von denen vor allem Mindestpensionisten im hohen Ausmaß tatsächlich betroffen sind“, stellte der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer zu den Aussagen von SPÖ-Sozialminister Stöger heute fest.

„Natürlich kann man nun jedes Jahr darüber diskutieren, kleinere Pensionen in höherem Ausmaß anzupassen. Vielleicht einigt man sich dann darauf, diesen ein Prozent zu gewähren, dann hat jemand mit 1.000 Euro brutto Pension statt acht ganze zehn Euro mehr monatlich zur Verfügung - brutto wohlgemerkt. Inzwischen sind aber die monatlichen Haushaltsausgaben für Miete, Energie und Lebensmittel alleine schon um ein Vielfaches angestiegen. Und nicht ohne Grund hat in den Sommermonaten die Teuerungsrate gerade im Lebensmittelsektor und die Untätigkeit der Bundesregierung massive Kritik von allen Seniorenorganisationen hervorgerufen", hielt Neubauer fest.

Eine derzeit gültige Mindestpension von knapp 883 Euro sei ohnehin das absolute Minimum, von dem ein Mensch gerade noch seinen Lebensunterhalt bestreiten könne. "Und wenn in Österreich zahlreiche Menschen, die vierzig Jahre und mehr gearbeitet haben, heute oft von der Mindestpension leben müssen, dann ist 'etwas faul im Staate Österreich', dann hat die Bundesregierung versagt!“, betonte Neubauer.

„Daher sollten wir uns Diskussionen um jährliche stückerlweise 'Mehr'-Anpassungen im Promillebereich sparen und endlich die freiheitliche Forderung einer Mindestpension von 1.200 Euro (brutto), ohne Anrechnung des Partnereinkommens, umsetzen. In weiterer Folge sind die Pensionen dann nach dem Preisindex für Pensionistenhaushalte anzupassen. So sieht soziale Gerechtigkeit aus!“, so Neubauer.

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