Wirtschaftsbund begrüßt Vorschlag des Außenministers zu neuem Integrationsgesetz

Gemeinnützige Arbeit fördert Integration und Gemeinschaft – Müssen Anreize setzen – Leistungsgedanke muss im Vordergrund stehen – Verpflichtende Werte- und Sprachkurse unerlässlich

Wien (OTS) - „Gemeinnützige Arbeit fördert den Integrationsprozess und den Gemeinschaftsgedanken. Auf diese Weise können wir die Menschen rascher an den Arbeitsmarkt heranführen, sie werden Teil der österreichischen Gemeinschaft, lernen die Gesellschaft und die österreichische Kultur besser kennen. Zeitgleich fördern wir so auch das Erlernen der Sprache“, unterstützt Wirtschaftsbund-Generalsekretär den Vorstoß von Außenminister Sebastian Kurz.

Laut Arbeitsmarkt-Experten finden nur rund 10 Prozent der Asylwerber im ersten Jahr einen regulären Job. „Hier müssen wir etwas tun und Anreize setzen. In jeder erfolgreichen Gesellschaft muss es ein Geben und ein Nehmen geben. Deshalb sollten jene Asylwerber, die keinen Job finden können, zumindest durch gemeinnützige Arbeit einen Teil an die Gesellschaft zurückgeben“, so Haubner.

Hier sei aber auch die Politik gefragt ihnen Möglichkeiten zu bieten, dies auch tun zu können. „Außenminister Kurz gibt den richtigen Weg vor. Der Leistungsgedanke muss im Vordergrund stehen. Jeder muss seinen Beitrag leisten, nur so kann der Integrationsprozess funktionieren“, betont Haubner, der auch die Wichtigkeit von verpflichtenden Werte- und Sprachkursen unterstreicht: „Um sich in eine neue Kultur und Gesellschaft bestmöglich einfinden zu können muss man die Sprache und die Werte des Landes verstehen und kennen. Alles andere führt zu Isolation und Abschottung. Das ist der falsche Weg“.

Jetzt sei Mut und Tatkraft gefragt. „Die Vorschläge für Maßnahmen liegen auf dem Tisch, sie müssen jetzt auch rasch umgesetzt werden. So sieht effektive und erfolgreiche Integrationspolitik aus", so Haubner abschließend.

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