Pro Life Marsch 2016: Keine Abtreibung in öffentlichen Landeskrankenhäusern

Jugend für das Leben startet morgen zweiwöchigen Marsch durch Westösterreich

Innsbruck/Bregenz (OTS) - Morgen Samstag (20. August) startet in Innsbruck der diesjährige Pro-Life-Marsch nach Bregenz. Zwei Wochen werden einige Dutzend Jugendliche durch den Westen Österreichs marschieren, um die Landesregierungen in ihrem Standpunkt bestärken, keine Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern einzuführen, sondern Frauen im Schwangerschaftskonflikt echte Hilfe anzubieten.

Demo vor der Annasäule in der Innsbrucker Fußgängerzone

Gestern veranstalteten Mitglieder der Jugend für das Leben eine Kudgebung zum Auftakt des Marsches vor der Annasäule in der Maria-Theresien-Straße in der Innsbrucker Fußgängerzone. Sie forderten eine offene Diskussion, in der die schwierige Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt ernst genommen wird und versucht wird, ohne ideologische Scheuklappen positive Lösungen zu finden.

"Die Einführung von Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern wäre keine Errungenschaft, sondern ein gesellschaftlicher Rückschritt", betont Carina Eder, Pressesprecherin der Jugend für das Leben. Ziel müsse der Ausbau von schon existierenden Unterstützungsangeboten sein bzw. flächendeckende Informationen diesbezüglich, so Eder weiter.

Auch Ärzte wollen keine Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern

Obwohl Schwangerschaftsabbrüche ein lukrativer Zusatzdienst wären, wollen die meisten Ärzte keine Abtreibungen durchführen. Das zeige sich im Gespräch mit Ärzten, unterstrich die Jugendorganisation. "Das gesetzlich verankerte Recht auf Gewissensfreiheit muss auch für Ärzte bestehen bleiben."

Die Jugend für das Leben freut sich auf zwei ereignisreiche Wochen mit vielen Vorträgen, Aktionen und Gesprächen mit Personen des öffentlichen Lebens. Ein täglich aktualisierter Blog wird unter www.jugendfuerdasleben.at/plm-blog geführt.

http://jugendfuerdasleben.at/pro-life-marsch-2016-keine-abtreibung-in-den-tiroler-landeskrankenhaeusern/

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