Fall Tomasz Wisio: Fakten statt Emotionen

Einstweilige Verfügung bestätigt: Tomasz Wisio ist berechtigt, mit der Kampfmannschaft des SKN St. Pölten zu trainieren

Wien (OTS) - Die Vereinigung der Fußballer (VdF) ist darauf bedacht, sich in der Causa zwischen SKN St. Pölten und dem Spieler Tomasz Wisio auf Fakten zu berufen und Emotionen ins Abseits zu stellen. Als Interessenvertretung sieht es die VdF als ihre Aufgabe, die bestmögliche Lösung für den Spieler Tomasz Wisio zu erzielen.++++

Tatsache ist, dass das Landesgericht St. Pölten am 4. August eine einstweilige Verfügung erlassen hat, die Tomasz Wisio dazu berechtigt, am Training der Kampfmannschaft des SKN St. Pölten teilzunehmen. Diese Verfügung wurde gestern vor Gericht bestätigt. Diverse Wortmeldungen von Seiten des Vereins möchte die VdF nicht kommentieren, vielmehr festhalten, dass die Causa von SKN St. Pölten schon frühzeitig hätte beendet werden können – im Einvernehmen. An dieser Stelle möchten wir nochmals betonen, dass Wisio selbstverständlich weiterhin bereit ist, einen Vergleich zu schließen, der letzte Vergleichsvorschlag vom Spieler und nicht vom SKN St. Pölten gekommen ist und seitens des SKN St. Pölten nach dem gestrigen Gerichtstermin weitere Vergleichsverhandlungen kategorisch abgelehnt wurden.

Die VdF wurde aktiv, als sich der Spieler und langjährige Mannschaftskapitän Tomasz Wisio benachteiligt gefühlt hat. Unabhängig vom Ausgang der Causa werden dem Spieler als Gewerkschaftsmitglied aus dem Verfahren selbstverständlich keine Kosten erwachsen.

Am 20. Juni erfolgte das Aufforderungsschreiben der VdF, die Versetzung des Spielers in die Amateurmannschaft rückgängig zu machen. Nach der Weigerung des Vereins folgte am 17. Juli ein gerichtlicher Antrag an das Landesgericht St. Pölten. Am 27. Juli wurde der Rechtsstandpunkt des Klägers vom Gericht geteilt, das LG St. Pölten erließ daraufhin die einstweilige Verfügung.
Tomasz Wisio fordert lediglich seine vom Kollektivvertrag garantierten Rechte ein, die ihm der Verein vorenthalten hat. Die Fakten sprechen eine klare Sprache, die VdF möchte dem keine weiteren Worte hinzufügen.

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