- 18.08.2016, 09:36:31
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Stopp dem Mietpreis-Wucher! ÖVP muss gesetzlicher Mietobergrenze endlich zustimmen!
Mieten erneut Preistreiber – Wohnen wird zunehmend zum Luxus! Mietrechtsreform muss noch heuer kommen!
Utl.: Mieten erneut Preistreiber – Wohnen wird zunehmend zum Luxus!
Mietrechtsreform muss noch heuer kommen! =
Wien (OTS) - „Auch wenn die allgemeine Teuerung mit 0,6 Prozent auf
vergleichsweise niedrigem Niveau bleibt, so ist das kein Grund zum
Aufatmen! Denn Mieten zählen mit einem Plus von 2,7 Prozent erneut zu
den Preistreibern! Auch die Betriebskosten für Mietwohnungen sind mit
1,6 Prozent erneut gestiegen. Ein gefährlicher Trend der seit Jahren
anhält und Wohnen immer mehr zum Luxus macht! Denn betrachtet man die
Jahre 2008 bis 2014, so sind die Mietpreise mit einem Plus von 28
Prozent richtiggehend ‚explodiert‘! Hier muss endlich gehandelt
werden! Die ÖVP darf die längst überfällige Mietrechtsform nicht
länger behindern! Es braucht eine wirksame, gesetzliche
Mietobergrenze! Das neue Mietrecht muss noch in diesem Jahr
beschlossen werden“, stellt Harald Glatz, Konsumentenschutzexperte
des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) klar. ****
„Besonders sozial Schwächere leiden unter den steigenden Mietpreisen.
Monat für Monat wenden sich verzweifelte SeniorInnen an den
Pensionistenverband Österreichs, die größte und mitgliederstärkste
Interessensvertretung der älteren Generation, und beklagen, dass sie
nicht wissen wie sie sich die Miete für den nächsten Monat überhaupt
noch leisten sollen! Wie eine Untersuchung der Arbeiterkammer ergab,
geben die Mieter von privaten Altbauwohnungen – unter ihnen viele
SeniorInnen – bereits fast die Hälfte ihres monatlichen Einkommens
fürs Wohnen aus! Wollen SeniorInnen dann in eine kleinere,
seniorengerechtere Wohnung umziehen, so scheitert dies häufig an den
horrenden Maklerkosten! Das dürfen wir nicht länger zulassen“, so
Glatz. Der Pensionistenverband Österreichs fordert daher ein
Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen!
Forderungen des Pensionistenverbandes für leistbares Wohnen:
• Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im
Koalitionsabkommen paktiert!
• Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten
• Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung
der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem
Betriebskostenkatalog)
• Keine Maklerkosten für MieterInnen – so wie seit 1. Juni 2015 in
Deutschland.
• Schaffung einer klaren, gesetzlichen Regelung zur Wartungs- und
Erhaltungspflicht
• Entfall der Mietvertragsgebühr für Junge, beim erstmaligen
Mietvertragsabschluss sowie für Personen mit Einkommen und Pensionen
unterhalb der Steuerfreigrenze
• Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
• Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms (Schluss)
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