- 12.08.2016, 11:25:39
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Mensch oder Maschine? ÖHV-Umfrage sieht Roboter in Hotellerie im Vormarsch
ÖHV-Survey beleuchtet die Zukunft der Dienstleistung: Faktor Mensch unentbehrlich, Roboter halten in den nächsten fünf Jahren Einzug in die Hotels.
Utl.: ÖHV-Survey beleuchtet die Zukunft der Dienstleistung: Faktor
Mensch unentbehrlich, Roboter halten in den nächsten fünf
Jahren Einzug in die Hotels. =
Wien (TP/OTS) - „Die Zukunft des Tourismus ist und bleibt
menschlich“, streicht Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), eine der zentralen
Aussagen des neuesten ÖHV-Surveys zum Thema „Zukunft Dienstleistung:
Roboter in der Hotellerie“ heraus. Knapp jeder zweite Befragte kann
sich allerdings vorstellen, Mitarbeiter durch Roboter zu ersetzen,
weil Steuern und Lohnnebenkosten serviceintensive Betriebe in die
roten Zahlen treiben. „Rekordsteuern auf Arbeit treffen auf immer
mehr Vorschriften. Sie haben gar keine Wahl, als Robotern für gewisse
Arbeiten den Vorzug zu geben“, skizziert Gratzer die prekäre
Situation.
Gefährdet: Tätigkeiten ohne soziale Kompetenz oder Kreativität
Schon in den nächsten fünf Jahren wollen 2/3 aller, die Roboter im
eigenen Betrieb einsetzen wollen, welche anschaffen. Besonders
gefährdet sind Tätigkeiten, wo soziale Kompetenz oder Kreativität
keine große Rolle spielen. „Das größte Potential verorten die
Befragten im Housekeeping, im Outdoorbereich und beim
Gepäck-Handling“, so Gratzer. Der Beschäftigungsturbo Tourismus
könnte so in den nächsten Jahren ins Stottern geraten. Der
Interessenvertreter fordert daher einen Kurswechsel: „Dienstleistung
muss wieder leistbar werden. Vorschläge dafür gibt es genügend“,
verweist der Generalsekretär etwa auf das erst kürzlich von der ÖHV
präsentierte Standortkonzept „Zukunft steuern“.
Steigende Wettbewerbsfähigkeit mit sinkendem
Mitarbeiteraufwand
Dass Mitarbeiter komplett ersetzt werden, wird vor allem im
Top-Segment eher die Ausnahme sein. Allerdings etablieren sich
bereits Hotelkonzepte, die mit niedrigem Mitarbeiteraufwand punkten:
„Wirtschaftlich tragfähige Modelle ermöglichen sehr wettbewerbsfähige
Angebote. Die Nachfrage steigt“, erklärt Gratzer. Geht der Trend so
weiter, müssen Dienstleistung und Service neu definiert werden. Der
Faktor Arbeit muss gerade im Dienstleistungssektor rasch und
nachhaltig entlastet werden um den Tourismusstandort mit der hohen
Service- und Betreuungsintensität international zu positionieren.
Grafiken zu der Aussendung finden Sie hier:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/roboter
und hier: http://www.tourismuspresse.at/redirect/roboter1
zum Download; © ÖHV
Ein Portraitbild von ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer finden
Sie hier:
http://oehv.at/OEHV/files/76/769830ac-ad3b-429a-a97f-ed080e4ccb6e.jpg
Das ÖHV-Steuerkonzept finden Sie hier zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/steuerkonzept
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