- 12.08.2016, 11:25:24
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LAbg. Sidl: Deradikalisierungs-Netzwerk in NÖ ein Gebot der Stunde
Extremismus und Gewalt haben bei uns keinen Platz – Wichtigkeit von präventiven Maßnahmen eklatant
Utl.: Extremismus und Gewalt haben bei uns keinen Platz –
Wichtigkeit von präventiven Maßnahmen eklatant =
St. Pölten (OTS) - Anlässlich der terroristischen und extremistischen
Vorfälle der letzten Zeit in Europa erneuert der Integrationssprecher
der SPÖ NÖ, LAbg. Dr. Günther Sidl, seine Forderung endlich
vorbeugende Maßnahmen durch den Aufbau eines
NÖ-Deradikalisierungs-Netzwerkes zu ergreifen: „Um extremistischen
Tendenzen möglichst früh begegnen zu können, brauchen wir die beste
Vernetzung etwa zwischen Vereinen, Schulen und professionellen
Anlaufstellen.“
Im Mittelpunkt eines gut entwickelten Deradikalisierungs-Netzwerkes
steht die Zusammenarbeit möglichst vieler bereits im Feld der
Integration tätiger Organisationen, von Schulen, Gemeinden und
verschiedenen Vereinen sowie unterschiedlichen öffentlichen
Einrichtungen und Institutionen. Sidl: „Es geht um die frühzeitige
Erkennung von problematischen Tendenzen. Hand in Hand sollte die
Aufklärungs- und Präventionsarbeit in den Schulen, Parks und anderen
Lokalitäten gehen. Durch eine Sensibilisierung können verschiedene
Codes schnell erkannt und bei professionellen Anlaufstellen die
weitere Vorgehensweise besprochen werden.“
Wichtig sei für die Integration vor allem das Erlernen der Sprache
und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, um ein
Abgleiten in Parallelgesellschaften zu verhindern, so Sidl weiter.
„Denn Ghetto-Bildung fördert eine Radikalisierung, wie dies nicht
zuletzt die Beispiele Frankreich und Belgien (Brüssel) zeigen. Die
Ablehnung unseres Gesellschaftsbildes und unserer Werte entsteht vor
allem dort, wo Menschen aus anderen Kulturen nicht die Möglichkeiten
bekommen, am gesellschaftlichen Leben in der neuen Heimat
teilzuhaben. Wenn jemand in Österreich keinerlei Perspektive hat und
auch nicht erwünscht ist, so zieht er sich zurück, verbündet sich mit
anderen 'Weggestoßenen' und baut eine Parallelwelt zu unserer auf,
ein idealer Nährboden für Fundamentalismus und Radikalismus“, so
SP-Sidl abschließend.
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