FPÖ: Mölzer/Dieringer-Granza: Karmasin soll sich um eigene Baustellen kümmern

Änderung der Feriendauer würde das Betreuungsproblem nicht lösen

Wien (OTS) - „Die Diskussion um die Verteilung der Ferienzeiten ist beinahe schon als fixes Thema während des politischen Sommerlochs zu deuten. Auch dieses Jahr brachte die Familienministerin die Diskussion erneut auf die Bühne, wobei es in ihrem Ressort durchaus andere Baustellen zu bearbeiten gäbe“, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer. „Die Diskussion rund um die Verteilung der Ferienzeiten ist in der geführten Form nicht zielführend, da man diesbezüglich verschiedene Optionen bedenken muss“, erklärte Mölzer weiter und wies auf die unterschiedlichen Nutzungsformen der Sommerferien hin. Vor allem Jugendlichen würde die längere Dauer der Sommerferien entgegen kommen, da es in diesem Zeitraum möglich sei, notwendige Praktika zu absolvieren um sich für das künftige Berufsleben zu wappnen und dennoch ein paar Ferientage zu genießen. „Aber auch für jüngere Schüler ist die Dauer der Sommerferien wichtig, da eine angemessene Regenerationszeit und Entspannungsphase vor allem für Volksschüler notwendig ist“, führt die Vizepräsidentin des Landesschulrats für Kärnten Elisabeth Dieringer-Granza weiter aus.

Im Zuge der immer wiederkehrenden Diskussion um die Dauer der Schulferien werde allerdings außer Acht gelassen, dass „selbst mit der Umverteilung der Feriendauer das bestehende Betreuungsproblem der Schüler während der Ferienzeit nicht gelöst werden würde“, so Mölzer weiter, der diesbezüglich die Veränderung der gesellschaftlichen Gegebenheiten anspricht und Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Lebensräumen erkennt, wenn es um die mögliche Beschäftigung und auch Unterhaltung von Schülern während der Dauer der Ferien gehe. „Die heimischen Schuleinrichtungen sind in erster Linie für die Bildung der Schüler zuständig und haben nicht die Aufgabe das Betreuungsproblem zu lösen“, erklärte Elisabeth Dieringer-Granza, wobei sie sich vorstellen könne, dass Lehrer auch in der schulfreien Zeit verpflichtet werden könnten im Rahmen einer Art „Sommerschule“ während der ersten beiden und letzten beiden Wochen der Sommerferien jenen Schülern Hilfestellung zukommen zu lassen, die ein Bildungsdefizit aufweisen oder vor der Herausforderung einer Nachprüfung stünden.

Abschließend hält Mölzer fest, dass „die Länge der schulfreien Zeit in erster Linie der Regeneration der Schüler dient und ihnen die Möglichkeit geben soll, einen Alltag außerhalb der Schulmauern kennenzulernen, um sich so bestmöglich auf die Herausforderungen des neuen Schuljahres vorzubereiten.“

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