LAbg. Scheele: NÖ Jugendschutzgesetz an neue gesundheitspolitische Herausforderungen angepasst

SPÖ NÖ fordert einmal mehr ein bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz

St. Pölten (OTS) - Die Anpassung an neue gesundheitspolitische Herausforderungen stand für LAbg. Mag. Karin Scheele bei der Antragstellung den Shisha-Konsum unter 16 Jahren zu verbieten, im Fokus: „Letztendlich geht es darum, unsere Verantwortung wahrzunehmen, die Gesundheit unserer Jugendlichen, die durch Konsum von Shishas beeinträchtigt ist, bestmöglich zu schützen.“

Die Risiken des Konsums von Wasserpfeifentabak seien keineswegs geringer als die von Zigarettentabak. Die Menge des aufgenommenen Nikotins ist beim Rauchen von Wasserpfeifen deutlich höher als bei Zigaretten. Nach dem Rauchen einer Wasserpfeife ist die Nikotinkonzentration im Blut größer als nach dem Konsum von 20 Zigaretten in sieben Stunden. Damit liegt das Abhängigkeitspotential von Wasserpfeifen sogar über dem von Zigaretten. Daneben sind im Shisha-Rauch zwischen 4.000 und 7.000 schädliche Substanzen enthalten. Neben Nikotin wurden bereits weitere Krebs auslösende Substanzen in vielfach höheren Konzentrationen nachgewiesen, z. B. Arsen, Chrom und Nickel. Die Schadstoffe Teer und Kohlenmonoxid werden sogar in größeren Mengen aufgenommen als bei filterlosen Zigaretten. „Diese nüchternen Tatsachen gesundheitlicher Beeinträchtigung hat die SPÖ bewogen, den Kauf und Konsum der immer neuen Tabakarten für Shishas im NÖ Jugendschutzgesetz neu zu regeln. Ich bin beileibe keine Spaßbremse, die Auswirkungen von Shishas auf die Gesundheit junger Menschen sind jedoch eklatant und diese gelten auch als Einstiegsmittel in den Nikotinkonsum“, so Scheele weiter.

Da es für die SPÖ noch immer nicht nachvollziehbar ist, warum ein Jugendlicher in Vorarlberg anderen Regelungen unterliegt wie ein Jugendlicher in Niederösterreich greift Scheele wiederholt die Forderung nach einem bundeseinheitlichen Jugendschutzgesetz auf: „Es ist ja für niemanden zu durchschauen, dass er im Urlaub bereits im Nachbarbundesland Acht geben muss, nicht aus Unwissenheit, weil es im Heimatbundesland erlaubt ist, das dort geltende Jugendschutzgesetz zu überschreiten. Sich in einem verhältnismäßig kleinen Land wie Österreich neun Jugendschutzgesetze zu leisten und die davon Betroffenen heillos zu verwirren, ist schnellstmöglich zu beenden. Wir brauchen ein österreichweit für jeden Jugendlichen einheitlich geltendes Jugendschutzgesetz.“

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