Neues Volksblatt: "Gesamtangebot" von Markus EBERT

Ausgabe vom 10. August 2016

Linz (OTS) - „Wahlergebnisse sind immer Ausdruck dafür, wo gute Arbeit für die Menschen gelingt und wo nicht“. Diese selbstbewusste wie auch selbstkritische Ansage kommt von Gernot Blümel, Chef der Wiener ÖVP und Präsident der ÖVP-Städteplattform. Und in dieser Funktion betont er im VOLKSBLATT-Interview, dass die ÖVP die „Rückeroberung der Städte“ angehen wolle.
Über den Daumen gepeilt, lebt jeder dritte Wahlberechtigte in einer der neun Landeshauptstädte. Dass die ÖVP von diesem Wählerkuchen ein größeres Stück braucht, um insgesamt in der Wählergunst zuzulegen, zeigt ein Blick auf die Statistik. Von ihren insgesamt 1,1 Millionen Stimmen bei der Nationalratswahl 2013 holte die ÖVP in den Landeshauptstädten magere 13,7 Prozent, insgesamt war sie damals auf 24 Prozent Wähleranteil gekommen. In einwohnerstarken Städten wie Wien oder Linz reichte es für die ÖVP nur mehr für Platz 4, in Innsbruck oder Bregenz wiederum war man gleichauf mit SPÖ und FPÖ. All das zeigt: Es gibt viel zu tun, und vor allem — es wird kein Patentrezept geben. Er habe aber den „absoluten Willen, Veränderungen anzugehen“, sagt Blümel. Freilich: So wichtig die Bemühungen der Städteplattform sind, im urbanen Raum wieder mehr Boden unter die ÖVP-Füße zu bekommen, so wenig kann das Problem isoliert betrachtet werden. Am Ende ist wohl das Gesamtangebot der ÖVP das Entscheidende.

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