ÖGB-Foglar: Sozial ausgeglichene Abgeltung der kalten Progression notwendig

Automatismus belastet geringe Einkommen

Wien (OTS) - „Die Politik muss die Lohnsteuerentlastung nachhaltig absichern. Deshalb muss die kalte Progression ab 2017 eingedämmt werden“, begrüßt ÖGB-Präsident Erich Foglar entsprechende Pläne der Bundesregierung: „Die Politik muss aber auch künftig in der Lage bleiben, mit Steuern zu steuern. Minister Thomas Drozda ist daher absolut Recht zu geben, wenn er eine sozial ausgewogene Abgeltung der kalten Progression fordert, anstatt eines Inflationsausgleichs-Automatismus, der GeringverdienerInnen überproportional belasten würde.“ ++++

Die kalte Progression war einer der Auslöser für die ÖGB/AK-Kampagne für eine Lohnsteuersenkung, und auch das ÖGB/AK-Modell hat bereits die Forderung nach deren Eindämmung beinhaltet. Konkret lautet der Vorschlag: „Die Folgen der kalten Progression müssen deutlich eingedämmt werden, wenn die Teuerung seit der letzten Anpassung fünf Prozent erreicht hat – vergleichbar mit entsprechenden Regelungen für Mieten. Wie genau die Anpassung erfolgt, muss politische Entscheidung bleiben. Das ermöglicht sozial gerechte Lösungen.“(fk)

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