Tanz darf nicht extra kosten – höchste Zeit die Vergnügungssteuer abzuschaffen!

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation: Vergnügungssteuer hat sich überholt – ein modernes Wien muss es sich leisten können Vergnügen nicht zu besteuern.

Wien (OTS) - Wien – „Die Vergnügungssteuer ist ein Relikt vergangener Zeiten und eine unnötige finanzielle Belastung für Unternehmen. Es ist höchste Zeit, dass sich die Wiener Stadtregierung davon verabschiedet“, so Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien. Gerade der aktuelle Fall der Entertainment Quarter GmbH und des Künstlers Parov Stelar zeigt, dass die Festlegung der Vergnügungssteuer offenbar der Willkür einzelner Beamter unterliegt. „Es darf nicht sein, dass Unternehmen in dieser Stadt durch die flexible Auslegung von Gesetzen in schwere finanzielle Schwierigkeiten kommen“, so Götz weiter.

Über 300 Unternehmen der Fachgruppe aus dem Bereich Eventmarketing-und planung in Wien sind direkt von den Belastungen durch die Vergnügungssteuer betroffen, deren Einhebung inzwischen in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen stehe. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation tritt seit langem in allen Bereichen der Verwaltung für eine Verringerung von Bürokratie ein und sieht hier das Ende der Vergnügungssteuer als einen wichtigen nächsten Schritt. „Wir führen als Fachgruppe seit über einem Jahr konstruktive Gespräche mit Stadträtin Renate Brauner und sind froh, dass diese in Kürze zu einer Reform der Vergnügungssteuer führen werden. Damit reduzieren wir die finanzielle Belastung für Wiener Unternehmen und zeigen, dass Wien eine Stadt ist, in der Spaß nicht extra kostet“, sagt Götz abschließend.

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Dr. Manfred Pichelmayer
Wirtschaftskammer Wien – Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation Wien
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manfred.pichelmayer@wkw.at

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