Bergbauernschule Hohenlehen hält Tradition der Holzschindelerzeugung hoch

LR Schwarz: Jugend in traditioneller Handwerkskunst geschult

St. Pölten (OTS/NLK) - Altes Handwerk besitzt an der Bergbauernschule Hohenlehen noch einen goldenen Boden, denn hier wird die traditionelle Holzschindelerzeugung hoch gehalten. Fassbindermeister Martin Six unterweist die angehenden Jungbäuerinnen und Jungbauern in der althergebrachten Kunst der Schindelerzeugung für Dächer, wie es bereits seit Jahrhunderten im Alpengebiet gemacht wird. An der von den Schülerinnen und Schülern errichteten Holzhütte brachte Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die letzte Holzschindel an und stellte somit das regionstypische Bauwerk fertig. Die Holzschindelerzeugung ist ein Teil der Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter an der Bergbauernschule Hohenlehen, die sich regen Zuspruchs der Jugend erfreut.

„Die Schindelerzeugung ist ein gelungenes Beispiel wie langjährige Erfahrung und Know-how von der älteren an die junge Generation weiter gegeben wird. Die Verwendung von Holzschindeln vereint traditionelles Handwerk mit der Verwendung des heimischen und nachwachsenden Rohstoffes Holz. Zudem können die Jugendlichen dabei ihren handwerklichen Fähigkeiten freien Lauf lassen“, betont Landesrätin Schwarz.

„Die Schindeln werden ausschließlich aus ausgesuchten heimischen Hölzern, auf traditionelle Weise gefertigt, wobei meist die Lärche verwendet wird, weil sie einen deutlich höheren Harzgehalt besitzt als andere Baumarten. Das Holz muss gerade und feinwüchsig sowie astfrei sein, um es mit einem breiten Schindelmesser spalten zu können. Die Nachbearbeitung auf der Heinzelbank erfolgt dann mit einem speziellen Reifmesser“, informiert Direktor Ing. Leo Klaffner. Durch das Spalten in präziser Handarbeit wird der natürliche Faserverlauf des Holzes nicht zerstört, was die Schindel haltbarer macht als eine gesägte.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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