Kärnten-Deponie K 20 Brückl: Bescheid für Oberflächenabdichtung ergeht nächste Woche

Verhandlung vor Ort fand gestern, Montag, statt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Für die Oberflächenabdichtung der Deponie K 20 der Donau Chemie in Brückl, den ersten Schritt der umzusetzenden Sicherungsmaßnahmen, fand gestern, Montag, in Brückl eine Verhandlung vor Ort statt. Teilgenommen haben Sachverständige des Amtes der Kärntner Landesregierung, der Abteilungen Umwelt und Landwirtschaft, ein Vertreter der Medizinischen Universität Wien und der Marktgemeinde Brückl sowie der Donau Chemie. Laut Abteilungsvorstand Harald Tschabuschnig (Abteilung 8 Umwelt, Wasser, Naturschutz) und Abteilungsleiter-Stellvertreter Dieter Treul (Abteilung 7, Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur, Mobilität) ergeht der Bescheid für die Oberflächenabdichtungsmaßnahmen Anfang nächster Woche.

„Wegen der Dringlichkeit der Maßnahme wird der Bescheid bereits kommende Woche erlassen“, stellte Treul fest. Im Zuge der Verhandlung wurden zur begleitenden Kontrolle der Sicherungsmaßnahmen der Donau Chemie seitens der Behörde auch ein umfassendes Messprogramm und eine Fortsetzung des Monitoring (Überwachung) gefordert. „Ausgehend von diversen Messungen und den Empfehlungen des Institutes für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien haben wir eine dauerregistrierende Luftgütemessung, eine HCB-Passivsammlermessung im Nah- und Umgebungsbereich der Altlast K20 und eine Bioindikatorenmessung verbindlich festgelegt. Dieses Messprogramm für Luft und Futtermittel wird fortgeführt und erweitert und muss seitens der Donau Chemie strikt eingehalten werden, so Tschabuschnig. Damit soll und wird die Umweltsituation in der Umgebung der Deponie weiter verbessert werden.

Zur medial angekündigten Schadensersatzklage gegen die w&p Zement GmbH. seitens des Wiener Anwaltes Wolfgang List, bezüglich der Bypass-Staub Aufbringung stellte Treul fest: „Es gibt einen Feststellungsbescheid der Bezirkshauptmannschaft St. Veit. Er wurde am 12.12. 2006 erlassen und vom Umweltministerium überprüft und bestätigt. Laut Bescheid handelt es sich um keinen Abfall. Inwiefern die Bescheid-Vorgaben seitens des Werkes eingehalten wurden, wird von der Bezirkshauptmannschaft St. Veit derzeit überprüft.“ (Schluss)

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