FPÖ-Schimanek: Ministerin Karmasin verschwendet Steuergelder!

Wien (OTS) - „Was soll das?“ Diese Frage stellt sich FPÖ-NAbg. Carmen Schimanek, wenn es um die neuen verpflichteten Eltern-Gespräche geht. "Die neuen, verpflichtenden Gespräche für Eltern, die ihre vierjährigen Kinder noch nicht in einem Kindergarten angemeldet haben, sind ein unnötiges Aufblasen der Bürokratie und Verschwendung von Steuergeldern", so Schimanek weiter.

„Da wird einmal mehr sprichwörtlich das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, allein, wenn man die Situation in Tirol betrachtet. In Tirol liegt die Betreuungsquote der Vierjährigen derzeit bei 98,9 Prozent. Die Zahl jener Eltern, die von einem Elterngespräch betroffen sind, ist also sehr niedrig. Warum Familienministerin Sophie Karmasin dennoch darauf besteht, in Tirol Eltern verpflichtend zu einem Gespräch zu zwingen und damit ein weiteres Mal die Bürokratie unnötig aufbläst, ist für mich vollkommen unverständlich und in keiner Weise mehr nachvollziehbar“, ist Schimanek über diese Maßnahme verärgert. „Hier wird Geld sinnloserweise sprichwörtlich zum Fenster hinaus geschmissen. Geld, das anderswo nützlicher eingesetzt wäre. Zum Beispiel in die Entlastung der Kindergartenpädagoginnen, die übrigens eine hervorragende Arbeit leisten, die meist zu wenig wertgeschätzt wird“, so Schimanek. Und Schimanek hätte auch noch Einsparungspotential entdeckt: „Allein in Wien gibt es eine Vielzahl von türkischen Kindergärten, die nach wie vor ihren Kindern bewusst eine Parallelwelt 'vorgaukeln', ganz im Sinne ihrer türkischen Tradition, ganz gegen die Integrationsbemühungen ihres Gastlandes Österreich. Mit der Streichung der Förderungen dieser der Integration gegenläufigen Kindergarteninstitutionen könnte weiteres Geld sinnvoller eingesetzt werden."

"Ich fordere deshalb Ministerin Sophie Karmasin auf, generell das zweite verpflichtende Kindergartenjahr zu überdenken und diese Entscheidung zukünftig den Eltern zu überlassen“, erklärte Schimanek.

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