SPAR prämiert Landwirte für Humus-Aufbau mit 40.000 Euro

Förderung nachhaltiger Landwirtschaft

Salzburg (OTS) - „Gesunde Böden für gesunde Lebensmittel“ – unter diesem Motto starteten SPAR und der WWF Österreich im vergangenen Jahr eine im Lebensmittelhandel einzigartige Kooperation für den Aufbau hochwertiger Humusböden und für die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Die teilnehmenden Landwirte erhalten für die zusätzliche Bindung von CO2 im Boden von SPAR attraktive Prämien. Somit leisten die „Humus-Bauern“ einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Auch in den nächsten Jahren will SPAR weitere Landwirte für das Projekt gewinnen und so die Humus-Aufbauflächen in ganz Österreich ausweiten. Den Umstieg belohnt SPAR mit einer Absatzgarantie und mit Prämien für eine nachgewiesene Erhöhung des Humusgehaltes. Insgesamt konnten dieses Jahr österreichweit 40.000 Euro an Erfolgshonoraren an die Landwirte ausgeschüttet werden. Alois Liebmann aus Straden (Stmk.), Produzent von Tomaten, Familie Raidl aus Glizendorf (NÖ), Produzenten von Karotten und Sellerie oder Familie Sterkl aus Statzendorf (NÖ), Produzenten von Zwiebeln und Salaten, sind Landwirte, die durch Bodenuntersuchungen eine positive Veränderung des Humusgehaltes nachweisen konnten und für das zusätzlich im Boden gebundene CO2 eine Prämie erhalten haben. Dazu meint Friedrich Häupl aus dem zentralen Sortimentsmanagement von SPAR Österreich: „Ich freue mich sehr, dass wir zahlreiche Landwirte für das Humusprojekt gewinnen konnten, denn so leisten wir gemeinsam, Landwirte, Handel und Kunden, einen Beitrag zum Klimaschutz und für den Aufbau von gesunden Böden.“

70 „Humus-Bauern“ als SPAR-Lieferanten
Derzeit bewirtschaften rund 70 Landwirte in ganz Österreich über 950 Hektar als Humus-Aufbauflächen, was etwa der Größe von 1.500 Fußball-Feldern entspricht. Auf dieser Fläche können pro Jahr rund 40.000 Tonnen CO2 gebunden werden. Das Humusprojekt trägt so nicht nur zum Klimaschutz bei, es verbessert auch die Bodenfruchtbarkeit und den Ertrag. Humus wird aufgebaut, indem nur noch minimal gepflügt und mit Kompost oder Stallmist gedüngt wird. Unkraut wird mit Stroh statt Herbiziden bekämpft. Zusätzlich wird mit der traditionellen Fruchtfolge gearbeitet. Auch die Anzahl der Gemüseartikel soll von derzeit durchschnittlich vier auf bis zu zehn Salat- und Feldfruchtsorten, wie etwa Kohlrabi oder Sellerie steigen. Für SPAR-Kundinnen und -Kunden sind die Gemüsesorten aus Humusanbau durch ein eigenes Logo und das WWF-Partnerlogo zu erkennen.

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