„WELTjournal“ am 3. August: „Brasilien – Olympische Spiele in Zeiten der Krise

Danach im „WELTjournal +: Umweltsünden – Brasiliens Öldesaster“

Wien (OTS) - Zwei Jahre nach der Fußball-WM ist Brasilien wieder Schauplatz eines sportlichen Megaevents: Diese Woche beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele 2016. Doch diesmal sind die Gastgeber aufgrund der tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise in Brasilien alles andere als begeistert. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 3. August 2016, um 22.25 Uhr in ORF 2 die Reportage „Brasilien – Olympische Spiele in Zeiten der Krise“. Im „WELTjournal“ folgt um 22.55 Uhr die Dokumentation „Umweltsünden – Brasiliens Öldesaster“. Weitere Informationen über den ORF-Programmschwerpunkt rund um Olympia sowie die Olympia-Berichterstattung des ORF sind unter presse.ORF.at abrufbar.

WELTjournal: „Brasilien – Olympische Spiele in Zeiten der Krise“

Die „WELTjournal“-Reporterinnen Julieta Rudich und Christa Hofmann schlagen einen Bogen von Rio de Janeiro bis in die Regenwälder des Amazonas – und treffen allerorten auf Menschen, die zutiefst empört sind über das verheerende Ausmaß der Korruption, die die Entwicklung im Land erstickt. Während die Reichen und Schönen an der Copacabana die neueste Bademode präsentieren, sehen sich die Kinder in den Favelas ihrer Zukunft beraubt. Jugendliche besetzen aus Protest gegen die Missstände in der Bildungspolitik ihre Schulen. Enttäuschte Linkspolitiker suchen nach Erklärungen für das Scheitern der Regierung von Dilma Rousseff. Ein pensionierter Pilot wünscht sich die Militärdiktatur zurück. Indios wehren sich gegen ein neues Mega-Staudamm-Projekt im Amazonas, das – möglicherweise mit österreichischer Beteiligung – ihre Dörfer überfluten würde, während Brasiliens Wirtschaft daniederliegt und dringend Energie braucht. So unterschiedlich ihre Argumente, so einig sind sich die meisten Brasilianer: Sie sehen die Olympischen Spiele als eine Verschwendung von Geldern, die woanders viel dringender gebraucht würden.

WELTjournal +: „Umweltsünden – Brasiliens Öldesaster“

Der Fluch des Erdöls hat Brasilien in den Abgrund gerissen. Als vor 15 Jahren vor der Küste ertragreiche Erdölfelder entdeckt wurden, prophezeite der damalige Präsident Ignacio Lula da Silva ein riesiges Wirtschaftswachstum. Doch die Hoffnungen wurden bald enttäuscht: Die Erdöl-Förderung hat zu verheerenden Umweltschäden und zum größten Korruptionsskandal in der Geschichte Brasiliens geführt. Im Einvernehmen mit den mächtigsten Baufirmen nützen Politiker der Regierung und der Opposition den gigantischen Schatz der staatlichen Erdöl-Firma Petrobras, um Gelder in illegale Parteienfinanzierung und andere dunkle Kanäle umzuleiten. Die „WELTjournal +“-Dokumentation zeigt die Leidtragenden des Skandals: Eine Reise mit der Kamera entlang der brasilianischen Küste, bei der die Opfer der Erdölkatastrophe zu Wort kommen und die enormen Umweltschäden sichtbar werden.

Beide Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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