„Universum“-Reise ins Olympia-„Land der Extreme“ Brasilien

Am 2. August um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In sieben Dokumentationen in Kinofilmlänge präsentiert „Universum“ im ORF-Fernsehsommer (Details unter presse.ORF.at) eindrucksvolle Naturschauplätze unseres Planeten in Europa, Afrika und Südamerika – u. a. geht es am Dienstag, dem 2. August 2016, um 20.15 Uhr in ORF 2 und damit drei Tage vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele von Rio (alles über die 400 Stunden Live-Berichterstattung in ORF eins und OSP unter presse.ORF.at) nach Brasilien, das mehr Arten von Lebewesen als jedes andere Land unserer Erde beherbergt.

Die Heimat faszinierender Tiere und Pflanzen ist ein Land der Extreme – geprägt von der längsten Gebirgskette der Welt, den Anden, ist das Klima ein komplexes System saisonaler Zyklen, deren Auswirkungen an Radikalität kaum zu überbieten sind. Um hier zu überleben, müssen Tiere von Geburt an lernen, sich anzupassen. Dabei stehen Nasenbären, Kapuzineraffen und Riesenotter ebenso wie ihre Beutegreifer Jaguar und Alligator vor beinahe unüberwindbaren Hindernissen. Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nimmt die „Universum“-Dokumentation „Brasilien – Land der Extreme“ von Adam White und Joe Stevens (deutsche Fassung: Andrea Lehner) die Zuseherinnen und Zuseher in einem 100-Minuten-Special mit auf eine Reise in eines der erstaunlichsten Ökosysteme unserer Erde.

Eine der außergewöhnlichsten Regionen Brasiliens ist das Pantanal – ein riesiges Sumpfgebiet, das seinen Bewohnern im Jahresverlauf fast alles zumutet, was die Natur an Herausforderungen zu bieten hat. Gewaltige Wassermassen, die sich von November bis März in Wolkenbrüchen über das Land ergießen, verwandeln das Feuchtbiotop in eine riesige Badewanne, die unzähligen Arten von Amphibien, Vögeln, Fischen und Säugetieren für kurze Zeit das Paradies auf Erden beschert. Nirgendwo sonst finden Riesenotter, Kaimane und Raubkatzen noch so mühelos Nahrung, dass sie die darauffolgenden Hungerperioden fast unbeschwert überstehen. Nach dem Ende des Monsuns, wenn das Wasser abgeflossen und verdunstet ist, setzt im Pantanal die Trockenzeit ein. In wenigen Wochen wird das eben noch gewaltige Schwemmland zu einer trockenen Graslandschaft, die den zahlreichen Lebewesen eine letzte Gelegenheit für Nahrungsreserven bietet, bevor die nächste Naturgewalt über sie hereinbricht. Gigantische Feuer zählen in dieser Region Brasiliens zu einem natürlichen Phänomen und verursachen nicht nur verheerende Schäden, sondern schaffen auch Lebensraum für neue Pflanzen und Tiere, die das Ökosystem des Pantanal am Leben erhalten.

Über all diese spektakulären Jahreszeiten hindurch hat ein Kamerateam drei Tierfamilien aus unmittelbarer Nähe beobachtet. Das TV-Publikum wird Zeuge bemerkenswerter Verhaltensweisen, die im Tierreich vor Kurzem noch völlig unbekannt waren: Kapuzineraffen, die geschickt mit Werkzeug hantieren, Riesenotter, die eines der größten Landraubtiere vertreiben, und Nasenbären, die mit Raubvögeln um ihr Essen streiten – mit spannenden Tricks und ihrem ganz persönlichen Verhaltensrepertoire meistern die Tiere des Pantanal ihr von Dürre und Vielfalt, Feuer und Wasser geprägtes Leben.

Das Brasilien-„Universum“ zeigt die alltäglichen Herausforderungen im „Land der Extreme“. Von den Wassermassen des Monsuns bis zum übermächtigen Flammenmeer dokumentiert der Film den dramatischen Wechsel der Jahreszeiten und die bewundernswerte Anpassungsfähigkeit der Lebewesen in einem Land, das wie kaum ein anderes von Superlativen gekennzeichnet ist.

Die „Universum“-Dokumentation ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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