SoHo und Schwusos: Für ein starkes und diskriminierungsfreies Europa!

Dittmar/Traschkowitsch: Solidarität und Zusammenhalt stärken, Diskriminierungsschutz ausweiten

Wien (OTS/SK) - "Die Europäische Union war und ist eine Vorreiterin in Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsfragen“, betonen Ansgar Dittmar, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) und Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der österreichischen sozialdemokratischen LSBTI-Organisation (SoHo). Sie treten für ein diskriminierungsfreies Europa ein und fordern, LGBTI-Rechte auf EU-Ebene stärker zu schützen und Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von LGBTI weiter auszubauen: „Maßnahmen zur Antidiskriminierung müssen für alle Menschen in allen Lebenslagen gelten. Leider sehen wir seit geraumen Zeit, dass einige Mitgliedsstaaten wieder Rückschritte machen“, so die Vorsitzenden am Montag in einer gemeinsamen Presseerklärung. ****

„Ein umfassender Schutz vor Diskriminierung gilt derzeit nur am Arbeitsplatz. Wir fordern die Umsetzung der Richtlinie, durch die dieser Schutz auch auf den Bereich außerhalb der Arbeitswelt ausgeweitet wird“, sagt Traschkowitsch. „Die Rechte des Einzelnen sind nicht teilbar, sondern müssen durch die Europäische Union für alle gewährleistet werden und zwar in der gesamten Union“, unterstreicht Dittmar. Nur ein guter Diskriminierungsschutz fördere das gute Zusammenleben der Menschen in Europa, sind Dittmar und Traschkowitsch überzeugt.

Europa befinde sich gerade im Wandel. Der Zuzug von Flüchtenden, die Schaffung von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Stabilität und die Schwierigkeit der Zusammenarbeit in diesen Fragen seien einige der Herausforderungen, vor denen Europa derzeit stehe. „Doch nur ein starkes Europa mit seinen Institutionen kann diese Aufgaben meistern. Wir müssen daher ‚unser Europa‘ stärken und schützen. Wirtschaftliche Innovationen, soziale Standards, ein einheitliches Asylrecht, die weitere Stärkung des Europäischen Parlaments sind wichtige Faktoren, um das zu gewährleisten. Wir müssen den Menschen das Gefühl von Zusammenhalt, Solidarität und Schutz vermitteln“, sagen die beiden Vorsitzenden. Blockieren und das Agieren gegen die EU – wie das einige wenige Mitgliedsstaaten tun – bringe dagegen nichts und diene nur zur „Ablenkung von eigenen Problemen“.

SERVICE: Die Fraktion der Sozialdemokraten im Europäischen Parlement(S&D) hat im Bereich LGBTI-Rechte erst kürzlich ein Positionspapier veröffentlicht: http://tinyurl.com/hpwhmoq (Schluss) sc/mp

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