NEOS: Hohe Arbeitslosigkeit ist das sichtbarste und schmerzlichste Ergebnis schlechter Politik

Gerald Loacker: „Ohne echte Reformen am Arbeitsmarkt und einer Senkung der Lohnnebenkosten können keine neuen Jobs geschaffen werden“

Wien (OTS) - „Die neuesten Arbeitslosenzahlen bestätigten abermals die traurige Realität: Während in fast ganz Europa die Arbeitslosigkeit sinkt, gehört Österreich zu den ganz wenigen Ausnahmen, in denen sich die Arbeitslosenzahlen konsequent schlecht entwickeln. Die Bundesregierung schaut der steigenden Zahl an Menschen ohne Job tatenlos zu. Sie schafft es weiterhin nicht, wirksame Reformen zu setzen“, kritisiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker die Untätigkeit der Regierung angesichts immer höher werdenden Arbeitslosenzahlen. „Dabei gäbe es genügend Baustellen, die es zu beseitigen gälte. Der Verwaltungsaufwand für Unternehmen ist unverändert hoch, von einer Entbürokratisierung ist weit und breit nichts zu sehen und die Belastungen für Arbeitgeber- und nehmen weiterhin zu.“

„Wir brauchen dringend Arbeitsmarktreformen, die Menschen dazu bringen, rascher wieder einen Job anzunehmen. Nur so können Langzeitarbeitslosigkeit und deren negativen Auswirkungen verhindert werden“, fordert Loacker. „Wesentlich ist dabei vor allem, dass überhaupt Jobs auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind. Die Zahl der offenen Stellen entwickelt sich zu schleppend. Neben raschen Maßnahmen zur Entbürokratisierung braucht es hier endlich Impulse durch eine Senkung der Lohnnebenkosten. NEOS hat bereits mehrfach vorgerechnet, wie durch die Umschichtung von Mitteln und Einsparungen ein Potenzial von mehr als fünf Milliarden Euro für eine Lohnnebenkostensenkung zu realisieren ist.“ Leider habe sich aber bisher zu oft gezeigt, dass SPÖ und ÖVP zu Strukturreformen nicht bereit seien, wie Loacker abschließend erläutert: „Die hohe Arbeitslosigkeit in Österreich ist das sichtbarste und schmerzlichste Ergebnis schlechter Politik. Wir haben vorgezeigt, wie es besser geht - die Regierung muss nur noch den Mut haben, mit uns die notwenigen Schritte zu setzen.“

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