Blümel: Wieder ein Skandal bei den Wohnbauträgern  im Dunstkreis der Stadt Wien

Üppige Gagen für die Vorstandsmitglieder der Gesiba sind eine Dreistigkeit sondergleichen - Umgehende Aufklärung von der Stadt Wien gefordert

Wien (OTS) - "Die üppigen Gagen für die Vorstandsmitglieder der Gesiba, die im Eigentum der Stadt Wien steht, sind eine Dreistigkeit sondergleichen. Diese Causa mutet wieder mehr als dubios an und ist charakteristisch für das Verschleudern von Steuergeldern in Wien", hält ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zu einem Bericht in der Tageszeitung "Die Presse" fest. Demnach seien die Gehälter der Gesiba-Vorstände mindestens doppelt so hoch wie gesetzlich vorgesehen. "Anscheinend nimmt man bei den Vorständen der Wohnbauträgern im Dunstkreis der Stadt Wien die gesetzliche Gehaltsobergrenze nicht so genau. Denn auch der scheidende Sozialbau-Chef, Herbert Ludl, der in der SPÖ wahrlich kein Unbekannter ist, ist durch überzogene Vorstandsgehälter aufgefallen", so der ÖVP Wien Landesparteiobmann.

Der Rechnungshof habe bereits im vergangenen Jahr aufgedeckt, dass die Gesiba wirtschaftliche Überschüsse auf Kosten der Mieter erwirtschaftet. "Auch in diesem Fall wird auf dem Rücken der Wienerinnen und Wiener agiert und üppige Gagen stehen an der Tagesordnung",betont Blümel und abschließend: "Wir fordern umgehend Aufklärung von der Stadt Wien. Es kann nicht sein, dass Personen im Dunstkreis der Wiener SPÖ schamlos abkassieren und sich einfach über gesetzliche Bestimmungen hinwegsetzen. Diese Praxis muss sofort beendet werden."

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