Schrangl zu Übergriffen auf Pflegepersonal: Angriffe und Beleidigungen sind kein Kavaliersdelikt

Linz (OTS) - Schockiert ist FPÖ-Nationalratsabgeordneter Mag. Philipp Schrangl über die jüngsten Vorfälle in oberösterreichischen Krankenhäusern. Österreichweit sei laut Berichten und Aussagen von Mitarbeiten im Gesundheitswesen die Situation untragbar. Mehr als 90 Prozent der Pflegekräfte geben an, dass sie viele verbale Übergriffe erfahren mussten. 60 Prozent berichten sogar von körperlicher Gewalt, verweist Schrangl auf eine im Jahr 2013 unter 226 Krankenpflegeschülern durchgeführte Befragung. „Das macht deutlich, dass unser Integrationssystem geändert werden muss. Muss erst was passieren, damit eine rechtliche Handhabe besteht?“, mahnt Schrangl ein, dass die Mitarbeiter im Pflegebereich sowie das ärztliche Personal ein Recht auf Schutz haben. „Angriffe und Beleidigungen sind kein Kavaliersdelikt“, bekräftigt Schrangl.

„Wir können diesen Sittenverfall nicht achselzuckend hinnehmen ,sondern müssen sofort reagieren“, appelliert Schrangl. „Es darf nicht soweit kommen, dass wir Vorfälle wie in Deutschland erleben müssen, wo ein Patient versucht haben soll seinen Arzt mit einem Messer zu enthaupten, bevor die Polizei Schlimmeres verhindern konnte!“, so Schrangl. „Wir müssen vorleben, wie man sich in Österreich verhält und gegen jeden, der sich nicht daran hält, müssen entsprechend strenge Sanktionen gesetzt werden!“, so Schrangl.

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