Ö3-Verkehrsprognose: Das stärkste Reisewochenende des Sommers

Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg & Sperre des Karawankentunnels wegen Staatsbesuch von Vladimir Putin in Slowenien

Wien (OTS) - Das stärkste Reisewochenende des Sommers steht bevor, denn die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg starten in die Sommerferien. Dazu kommen die Sperre des Karawankentunnels wegen des Staatsbesuchs von Vladimir Putin in Slowenien, das Beach Volleyball Major in Klagenfurt, das Ö3-Lake-Festival am Schwarzlsee und zusätzliche Bauarbeiten auf der Wiener Südosttangente.

Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg

Ab Freitagmittag (29. Juli) gibt es auf den Stadtausfahrten der größeren Städte viel Reiseverkehr:
- In Wien sorgt der einspurige Baustellenbereich auf der Südosttangente zwischen Hirschstetten und Stadlau für ausgedehnte Staus. Außerdem werden am äußeren Gürtel an zwei Stellen Betonfelder saniert, bei der Gablenzgasse und bei der Eichenstraße. Große Staugefahr besteht auch auf der Triester Straße vor einer Baustelle im Kreuzungsbereich mit der Wienerbergstraße und auf der Zweierlinie Richtung Karlsplatz am Getreidemarkt – hier wird der Radweg ausgebaut. Verzögerungen gibt es außerdem abschnittsweise in der Westausfahrt zwischen der Winckelmannstraße und der Kennedybrücke sowie auf der Grünberg- und Altmannsdorfer Straße.
- Erhöhte Staugefahr in Graz gibt es am Freitagnachmittag vor den Baustellen auf der Mariatroster Straße beim Sportplatz, auf der Triester Straße bei der Puntigamer Straße und auf der Riesstraße wegen der Gleisbauarbeiten beim Leonhardplatz.
- In Salzburg kommt es immer wieder zu Verzögerungen vor der Baustelle auf der A1, der Westautobahn, beim Tunnel Liefering. Auch die Ausweichstrecken über die Innsbrucker Bundesstraße (B1), Rudolf-Biebl-Straße und Ignaz-Harrer-Straße sind schnell überlastet. - In Linz rollt die Kolonne ab Freitagmittag abschnittsweise im Schritt-Tempo auf der A7, der Mühlkreisautobahn, auch vor der Steyregger Brücke und vor dem Mona-Lisa-Tunnel stadtauswärts.
- In Niederösterreich kommt es auf der B7, der Brünner Straße, vor der Stadtdurchfahrt von Poysdorf immer wieder zu langen Wartezeiten. Hier sind auch an diesem Wochenende Urlaubsheimkehrer auf der Rückreise nach Tschechien und Polen.

Sperre des Karawankentunnels wegen Staatsbesuch von Vladimir Putin in Slowenien

Am Samstag, den 30. Juli besucht der russische Staatspräsident Vladimir Putin Slowenien, um an einer Gedenkfeier teilzunehmen. Am stärksten Sommerreisewochenende wird der Karawankentunnel deshalb ab 11.00 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Damit sich ein allfälliger Morgenstau bis dahin noch abbauen kann, wird die A11 schon um 9.00 Uhr ab dem Knoten Villach gesperrt. Die Sperren dauern voraussichtlich bis 18.00 Uhr.

Wie kann man am besten ausweichen:
- Ab dem Knoten Villach Richtung Istrien am besten über Arnoldstein, Italien und Udine. Richtung dalmatinische Adriaküste: über die A2, Graz, die A9, Spielfeld, Maribor.
- Ab dem Knoten Salzburg Richtung SLO/CRO am besten über A1, Voralpenkreuz, A9 Richtung Spielfeld. Oder großräumig Richtung Italien über die A12 und die A13.

Starker Reisetag am Samstag, den 30. Juli

  • In Salzburg sind die Westautobahn (A1) im Raum Salzburg und die Tauernautobahn (A10) am stärksten betroffen, vor allem der Abschnitt zwischen Flachau und der Mautstelle St. Michael Richtung Villach. Kurz nach dem Autobahngrenzübergang Salzburg-Walserberg Richtung München wird von der deutschen Bundespolizei kontrolliert. Hier reicht der Stau immer wieder bis zur A10 zurück, und es kommt zu Wartezeiten von einer Stunde oder mehr.
  • In Kärnten wird man auf der A11 nur einspurig durch den Karawankentunnel Richtung Slowenien geleitet. Wird der Verkehr stärker, wird blockweise abgefertigt – mit Wartezeiten bis zu einer Stunde. PKW weichen besser rechtzeitig aus, etwa über den Loiblpass (B91) oder den Wurzenpass (B109).
  • Am Großen Deutschen Eck in Bayern ist diesen Samstag die Autobahn A8 im Abschnitt München - Rosenheim - Salzburg streckenweise überlastet.
  • In Oberösterreich und in der Steiermark sind die einröhrigen Tunnelabschnitte auf der Pyhrnautobahn (A9) potenzielle Stauabschnitte, hier vor allem die Tunnelkette Klaus und der Gleinalmtunnel. Im steirischen Ennstal sorgen außerdem Baustellen für Wartezeiten bei Wörschach, St. Martin am Grimming und auch bei Haus.
  • In Tirol fahren viele deutsche Urlauber/innen aus dem Raum Kempten über die chronisch überlastete Fernpassstrecke (B179) nach Österreich. Vor dem Grenztunnel bei Füssen reicht der Stau oft kilometerlang auf die deutsche A7 zurück. Schritt-Tempo gibt es auch im Raum Reutte-Heiterwang, vor dem Lermooser Tunnel und über den Fernpass. Auf der Brennerautobahn (A13) müssen sich die Urlauber/innen vor der Mautstelle Schönberg einbremsen. Auf der Südtiroler Seite der Brennerautobahn ist die Mautstelle Sterzing ein Nadelöhr auf dem Weg in den Süden. Starken Urlauberverkehr erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion außerdem im Zillertal (B169) und vor dem Autobahngrenzübergang Kufstein-Kiefersfelden wegen der Polizeikontrollen Richtung Rosenheim.

Das Ö3-Lake-Festival am Schwarzlsee

Von 28. bis 30. Juli geht das Ö3-Lake-Festival über die Bühne, wo internationale Top-DJs und zehntausende Partypeople den steirischen Schwarzlsee zum Kochen bringen. Steve Aoki, Martin Garrix, Lost Frequencies und viele mehr sorgen für grandiose Stimmung. Hier ein paar Tipps zur Anreise:

  • Camper und Caravane kommen über die A9, die Pyhrnautobahn, Richtung Slowenien und nehmen die Abfahrt Schwarzl See.
  • Camper und Caravane, die über die A9, aus Richtung Slowenien anreisen, fahren bis Graz-Webling und zur Abfahrt Schwarzl See zurück.
  • Ab Graz-Hauptbahnhof und ab Schwarzlsee gibt es stündlich einen Shuttlebus zum Festivalgelände.

Das Beach Volleyball Major in Klagenfurt

Sommer, Sonny, Partypeople – das Beach Volleyball Major in Klagenfurt zählt zu den begehrtesten Sommerevents Österreichs. Vom 26. bis 31. Juli treffen die weltbesten Beach Volleyballer/innen, begeisterte Fans, Stars und VIPs am Wörthersee aufeinander.

  • Wer von Wien anreist, fährt am besten über die A2, die Südautobahn, bis zur Ausfahrt Klagenfurt-See.
  • Von Deutschland kommend führt der direkte Weg über die A10, die Tauerntautobahn, bis zum Knoten Villach – und dann weiter auf der A2 bis Klagenfurt.
  • Die Parkplätze beim Klagenfurter Strandbad sind sehr bald ausgelastet. Von den Parkplätzen entlang der B70c und beim Stadion pendeln Shuttlebusse zum Veranstaltungsgelände.
  • Gegenüber von „Minimundus“ wurde ein Campingplatz eingerichtet.
  • Am besten reist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an: Die Autobuslinien 40 und 41 fahren vom Klagenfurter Hauptbahnhof zum Heiligengeistplatz, die Linien 10 und 12 vom Heiligengeistplatz zur Endstation beim Strandbad und die Linie 62 von der Haltestelle Klagenfurt-West zum Europapark. Von dort sind alle Veranstaltungsbereiche zu Fuß erreichbar.

Hitradio Ö3 ist 2016 übrigens wieder live dabei, wenn die Party in der größten Sandkiste Österreichs über die Bühne geht und berichtet über alle sportlichen Highlights, die Promis vor Ort und die tosende Stimmung am Centrecourt. Ö3-Wetterredakteur Sigi Fink liefert von Freitag bis Sonntag von 5.00 bzw. 6.00 Uhr bis 12.00 Uhr Wetterprognosen live vom Wörthersee und wirft einen Blick auf das Beach-Volleyball-Wetter.

Zusätzlich Sperre am Knoten Prater in Wien

Von Freitagabend bis Sonntagabend ist auf der Südosttangente – Richtungsfahrbahn Graz – die Abfahrt Richtung Zentrum wegen zusätzlicher Arbeiten der Asfinag gesperrt. Ebenso die Abfahrt auf die Stadionbrücke auf der A4, der Ostautobahn. Am besten weicht man über die Gürtelausfahrt der Tangente aus – auf der A4 über die Schüttelstraße und die Rotundenbrücke.

Radrennen rund um den Arlberg

In Tirol und Vorarlberg findet am Sonntag, den 31. Juli der 6. Arlberg Giro statt, ein internationales Radevent. Start und Ziel sind in St. Anton am Arlberg. Der 148 Kilometer lange Rundkurs führt die rund 1.500 Teilnehmer/innen ab 7.30 Uhr auf der B197 über den Arlbergpass, durch das Klostertal (L97) nach Bludenz, weiter zur Silvretta-Hochalpenstraße (L188) und von dort durch das Tiroler Paznauntal (B188) zum Ausgangspunkt nach St. Anton zurück. 2.400 Höhenmeter müssen bewältigt werden. Der Verkehr wird entlang der Strecke immer wieder angehalten.

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