Strategischer Terror

Eine Agenda des Schreckens und von Wahn

Graz (OTS) -

Der Plan

Waren die islamistisch motivierten Attentate der letzten zehn Jahre reine Willkür oder Kalkül? Auch wenn sich vorwiegend die Terrormiliz islamischer Staat (IS) zu den aktuellen Terroranschlägen bekannt hat, weisen die jüngsten Ereignisse eine markante Ähnlichkeit zu einem Sieben-Punkte-Plan der konkurrierenden Terror-Organisation al-Qaida auf. Der jordanische Journalist Fouad Hussein, der selbst in enger Korrespondenz mit Vordenkern der al-Qaida stand, spricht von einem strategischen Plan, kaum weniger als eine Agenda des Schreckens und von Wahn. Zum Show-down soll es 2020 kommen.

Phase I – Angriff auf New York (11. September 2001) Phase II - Information der islamischen Welt über die westliche Verschwörung Phase III – Aufstand (Syrien, Lybien) Phase IV – Sturz der arabischen Regime (arabischer Frühling) Phase V – islamisches Kalifat (Syrien/Irak) Phase VI – totale Konfrontation Phase VII – Übernahme der Weltherrschaft (2020)

Totale Konfrontation

Die Attentate in New York, der Aufstand im arabischen Raum, der Sturz der arabischen Regime sowie die Errichtung des islamischen Kalifats in Syrien und im Irak haben bereits stattgefunden. Demnach befinden wir uns in der sechsten Phase, der totalen Konfrontation. Und es ist egal ob die Anschläge durch die al-Qaida, dem IS oder durch Einzeltäter, die von irgendeinem Terrornetzwerk vereinnahmt wurden, erfolgen. Unterm Strich ist es erschreckend und absurd zugleich, ein wahnwitziger Plan von Fanatikern, die in ihrer eigenen Welt leben und mit brutalen Akten Angst und Verunsicherung verbreiten. Geschwächt von dieser „Seuche“ soll die westliche Welt bald nicht mehr in der Lage sein, das islamische Kalifat zu verhindern.

Schärfere Gesetze gegen Terror

Der bekannte französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus hat in seinem Buch „Die Pest“ beschrieben, wie die Krankheit in der Stadt Oran zufällig entstanden ist und sich schicksalshaft ausgebreitet hat – ohne dass sie so genannt werden durfte. Der Arzt Rieux und seine Helfer sind ihr entgegengetreten und haben sie überwunden.

Wir dürfen uns durch Attentate in der Verteidigung der Demokratie und der Sicherheit nicht verunsichern lassen, wie sich der Arzt Rieux und seine Helfer im Roman „Die Pest“ von Albert Camus nicht verunsichern ließen, müssen den islamistischen Terror benennen und uns mit aller Kraft dagegenstellen und ihn überwinden. ¬Manchmal muss – wie der ÖKB, Landesverband Steiermark, schon öfters zum Ausdruck gebracht hat – um Demokratie und Sicherheit gekämpft werden und zwar durch Verschärfung der Gesetze und Verstärkung der Sicherheitsanstrengungen bei Polizei und Bundesheer. Manchmal ist jetzt.

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