BZÖ-Trodt-Limpl/Korak präsentieren überparteiliche und umfassende Sicherheitsoffensive

„Für deine Sicherheit!“: Kostenloser Alarmgeber, professionelle App und Homepage mit wertvollen Tipps

Klagenfurt (OTS) - Gemeinsam stellten heute BZÖ-Obfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl und Bündniskoordinator LAbg. Willi Korak im Rahmen einer Pressekonferenz die Eckpfeiler einer überparteilichen Sicherheitsplattform vor. „Herzstück der „Für deine Sicherheit!“-Kampagne ist eine die Sicherheit betreffende allumfassende Homepage und die Möglichkeit, einen kostenlosen Alarmgeber zu ordern. Hinzu kommt ein Bündel an Forderungen“, leitet Korak ein. Hintergrund des Vorstoßes sei ein ständig abnehmendes Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung, besonders unter Frauen. Der Sicherheitsaspekt spanne sich von Thematisierung in den eigenen vier Wänden bis zu sich häufenden Sex-Attacken gegen Frauen und Kinder. “Weil manche eben keine Grenzen kennen, beabsichtigen wir mit dem Projekt in Zukunft ein Netzwerk sowie eine Informationsquelle für alle zu sein. Zudem besteht die Möglichkeit, jederzeit Projektpartner zu werden, denn Sicherheit kennt keine Parteifarbe“.

„Der Alarmgeber selbst sendet bei Betätigung im Notfall ein schrilles Signal aus. Wir werden diese Geräte in den nächsten Monaten flächendeckend in ganz Kärnten und punktuell in anderen Bundesländern zur Verteilung bringen. Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit an, Geräte zu verschicken oder diese in der Landesgeschäftsstelle abzuholen. Der Alarmgeber kann natürlich keinen 100 prozentigen Schutz bieten, sondern er dient ausschließlich zur Steigerung des Sicherheitsgefühls“, so Korak.

„Die Homepage und die App werden einen Beitrag leisten, das persönliche Sicherheitsgefühl zu heben. Neben wertvollen Tipps zur Sicherheit im Alltag bekommt man alle wichtigen Telefonnummern auf einen Blick, angefangen von der Vergiftungszentrale bis zur Seelsorge“, fasst Korak zusammen. Wichtig sei ihm auch das Führen einer tabulosen Diskussion. „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Schon jetzt werden jährlich tausende Missbrauchsfälle – quer über alle Berufsfelder und Gesellschaftsschichten – bekannt. Die Dunkelziffer ist laut Experten fast zwanzigmal so hoch. Die Rückfallquote bei Sexualstraftätern liegt bei rund 50 bis 70 Prozent“, betont Trodt-Limpl, die endlich auch deutliche Zeichen im Strafrecht verlangt. „Mindeststrafen von zehn Jahren für Sexualdelikte und keine vorzeitigen Haftentlassungen. Es braucht ein tiefgreifendes Berufsverbot für Sexualstraftäter, wenn dieser Beruf den Umgang mit Kindern und Jugendlichen umfasst. Und es muss die Möglichkeit der chemischen Kastration für Täter geschaffen werden“, verlangt die BZÖ-Obfrau abschließend.

www.deinesicherheit.at

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