Blümel zu Kindergärten: Eltern und Kinder dürfen nicht für Schlamperei der Stadt Wien büßen

Neuerlicher Kindergartenskandal offenbart das Förderchaos in Wien - Wann wird seitens Frauenberger und Wehsely endlich gehandelt?

Wien (OTS) - „Der neuerliche Kindergartenskandal offenbart wieder einmal das Förderchaos in Wien. Es ist eine Schande, dass so etwas jahrelang vor den Augen der Stadt Wien passiert ist. Diese Ereignisse sind auch das logisches Ergebnis jahrelanger Ignoranz, Nachlässigkeit und Realitätsverweigerung. Die Missstände wurden von der Stadt Wien nicht nur ignoriert, sondern die längste Zeit vehement bestritten. Wir hatten von Anfang an in allen Punkten recht. Vor allem damit, dass mit beiden Händen das Geld beim Fenster rausgeworfen wird, ohne auch nur ansatzweise zu prüfen, was damit passiert!“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zum aktuellen Förderskandal bei den „Alt Wien-Kindergärten“ und weiter: „Es ist daher auch völlig richtig und nachvollziehbar, dass das Familienministerium die Stadt Wien nun zu einer Stellungnahme aufgerufen hat und die Abrechnung der Förderungen aus dem Jahr 2014 bis zur Klärung der Vorwürfe weiterhin gestoppt ist“

„Es kann nicht sein, dass die Eltern und Kinder unter dieser chaotischen Förderpolitik zu leiden haben und für die Schlamperei der Stadt Wien büßen müssen. Die verantwortlichen Stadträtinnen Frauenberger und Wehsely müssen endlich das Versagen eingestehen und die dringend notwendige Systemumkehr einleiten. Der aktuelle Fall, die Causa rund um Abdullah P., ein desaströser Stadtrechnungshofbericht zum Förderwesen und islamische Kindergärten, in denen Parallelgesellschaften existieren, sind ein klares Zeichen für die völlige Inkompetenz der Stadtregierung und zeigen den akuten Bedarf für sofortige Maßnahmen“, so Blümel weiter und abschließend:
„Die Betreiber sind bereits im Vorfeld zu durchleuchten, damit deren Werte, Fähigkeiten und Interessen geprüft werden können. Es braucht ein klares Bekenntnis zu unseren Werten, unserer Grundordnung und unserem Rechtssystem. Und es braucht vor allem eine echte Kontrolle statt lediglich oberflächlicher Alibiaktionen. Die Kontrolleure müssen auf mindestens 100 aufgestockt werden, ein Mystery-Shopping System muss etabliert, sowie unangekündigte, stichprobenartige und stetig wiederkehrende qualitative Kontrollen müssen eingeführt werden. Unsere Forderungen liegen auf dem Tisch. Höchste Zeit diese aufzugreifen.“

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