Mitterlehner gratuliert Team von Unisport Austria zu 14 Medaillen bei EU-Games in Kroatien

Wettkämpfe enden mit großem Erfolg für Österreichs Studierende - Wissenschaftsminister wünscht allen Athleten viel Erfolg für Olympische Spiele in Rio

Wien (OTS/BMWFW) - Mit der Closing Ceremony am 25. Juli 2016 ging das größte Multisport-Event Europas im Jahr 2016, die 3. EU-Games der EUSA in Zagreb und Rijeka, zu Ende. In den vergangenen 15 Tagen haben die 95 Athletinnen und Athleten von acht österreichischen Universitäten und Fachhochschulen in insgesamt zehn Disziplinen 14 Medaillen (4x Gold, 4x Silber, 6x Bronze) und zahlreiche Spitzenplatzierungen erreicht. „Unsere Hochschulen leisten nicht nur in Lehre und Forschung exzellente Arbeit, sondern sind im Bereich des Breiten- und Spitzensports wichtige Impulsgeber. Durch die gezielte Unterstützung von Studierenden-Athleten geben wir den jungen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, sich mit anderen Nationen zu messen und neben dem Studium ihre sportliche Entwicklung weiter voran zu treiben“, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Im BMWFW wird die Organisation und Entsendung für solche Wettkämpfe durch Unisport Austria abgewickelt. Dazu kommen finanzielle Unterstützungen über die Leistungsvereinbarungen für universitären Breitensport, Sportwissenschaft und Infrastruktur, u.a. beim Universitätssportzentrum Schmelz in Wien, dem Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg-Rif und dem Campus Sport Tirol Innsbruck.

Bei den Wettbewerben in Kroatien konnten Anja MANOUTSCHEHRI (Rudern, Universität Wien), Lisa FARTHOFER (Rudern, Universität Linz), Stefan POKORNY (Karate, Universität Salzburg) sowie Florian SCHNETZER mit Peter EGLSEER (Beachvolleyball, beide Universität Linz) eine Goldmedaille erringen. Florian SCHNETZER ist darüber hinaus vom EUSA-Generalsekretär als bester Spieler im Beachvolleyballturnier ausgezeichnet worden. Patrik OFNER und Manuel BELLUTTI (beide Universität Innsbruck) erspielten eine Silbermedaille im Tennis, ebenfalls Silber gibt es für Nina LACH (Speedklettern, Universität Graz), Simone FRANZ und Christoph DECKER (beide Taekwondo, Universität Innsbruck). Bronze gab es im Rudern für Lisa HIRTENLEHNER gemeinsam mit Helene SCHÖNTHALER und für Jakob ZWÖLFER (alle Universität Wien), im Taekwondo für Nicole HUEMER und Sandro PEER (beide Universität Innsbruck) und im Speedklettern für Thomas LACH (Universität Graz) zudem sicherte sich mit Bettina PLANK (Karate, FH Oberösterreich) auch eine Fachhochschul-Studierende Bronze. Die 3. EU-Games Zagreb-Rijeka 2016 ist nach Cordoba 2012 und Rotterdam 2014 die dritte und größte Auflage der European Universities Games. Insgesamt nahmen mehr als 5.900 Studierende aus 41 Ländern an den Bewerben teil und 858 Universitäts-Teams haben sich in 23 Sportarten gemessen. Die 4. EU-Games werden 2018 in Coimbra / Portugal stattfinden.

Auf internationaler Bühne haben einige Athleten aus dem Universitäts-Sport ihr Jahreshighlight noch vor sich. Bei den Olympischen Spielen im August in Rio sind insgesamt 11 Athletinnen und Athleten vertreten, die derzeit studieren und für Unisport Austria im Einsatz waren. Die Athleten sind: Constantin Blaha (Wasserspringen, Arizona State), Bernadette Graf (Judo, Universität Innsbruck), Olivia Hofmann (Sportschießen, Universität Innsbruck), Birgit Koschischek (Schwimmen, Universität Graz), Rene Pranz (Fechten, Universität Salzburg), Beate Schrott (Leichtathletik, Medizinische Universität Wien ), Bernhard Sieber (Rudern, Wirtschaftsuniversität Wien), Paul Sieber (Rudern, Technische Universität Wien), Jördis Steinegger (Schwimmen, Universität Graz), Kathrin Unterwurzacher (Judo, Universität Innsbruck) und Jennifer Wenth (Leichtathletik, Universität Wien). „Ich wünsche dem gesamten Österreich-Team in Rio viel Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis. Unsere Studierenden-Sportler sind nicht nur herausragende Athletinnen und Athleten, sondern auch Botschafter des Wissenschaftsstandortes Österreich. Spitzensport und Studium zu vereinen ist eine beeindruckende Leistung und daher ist es wichtig, hier entsprechende Unterstützung zu geben“, so Mitterlehner.

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