ÖH: Pädagog_innenbildung NEU bleibt auf der Stelle

Schon vor Monaten auf Missstände hingewiesen

Wien (OTS) - Die Bundesvertretung der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) kritisiert die Stagnation in der Pädagog_innenbildung NEU.

Da sich pädagogischen Hochschulen (PHn) in den Verbünden Süd und Ost nun auch noch gegen eine Kooperation mit den Universitäten entschieden haben, wird es zu einem Lehrer_innenmangel in den Fächern Kunsterziehung und Werken kommen.

„Dass bei fehlenden Kooperationen zwischen den Universitäten und PHn zu wenige Studienplätze zur Verfügung gestellt würden, haben wir schon vor Monaten kritisiert. Das geplante Modell geht ohne Kooperation der verschiedenen Hochschultypen nicht auf.“, kritisiert Lucia Grabetz vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

Im Rahmen der Pädagog_innenbildung NEU, die weit davon entfernt ist eine Chance auf ein zuverlässiges Ausbildungssystem darzustellen, muss eine fundierte Ausbildung für Kunst und Werk Lehrer_innen in allen Verbünden ermöglicht werden und gleichzeitig der Bedarf in allen Regionen Österreichs gedeckt werden. „Dazu braucht es endlich Bedingungen unter denen PHn als gleichberechtigte Kooperationspartnerinnen agieren können, ansonsten wird dieses System scheitern. Davon betroffen sind nicht nur zukünftige Schüler_innen, sondern auch Studierende dieser Studienrichtungen.“, gibt Grabetz zu bedenken.

Rückfragen & Kontakt:

Pia Spilauer
Pressesprecherin ÖH Bundesvertretung
pia.spilauer@oeh.ac.at
0676/888 552 07

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001