Blümel zu Kindergärten: Es braucht endlich echte Maßnahmen statt oberflächliche Kosmetik

Trendumkehr beim Fördersystem in Wien notwendig - Kontrolleure dringend aufstocken

Wien (OTS) - „Jahrelange Ignoranz und Nachlässigkeit haben dazu geführt, dass bei vielen geförderten privaten Kindergärten in Wien jeder tun und lassen konnte, was er wollte. Dass nun in einem aktuellen Fall gehandelt wird und die Förderungen aufgrund widmungswidriger Verwendung gestoppt werden, ist zwar grundsätzlich zu begrüßen, aber vor allem längst überfällig. Oberflächliche Alibiaktionen, die Tätigkeit vortäuschen sollen, sind jedenfalls viel zu wenig“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel angesichts der heutigen Berichterstattung der APA zum Förderungsstopp bei den „Alt Wien“- Kindergärten und weiter: „Denn diese angebliche Betriebsamkeit kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem im Bereich der Kontrolle der Kindergärten in Wien sehr vieles im Argen liegt. Die Missstände wurden aber nicht nur ignoriert, sondern lange Zeit vehement bestritten!“. Die ÖVP habe diese Missstände auf den unterschiedlichen Ebenen erst ans Tageslicht gebracht und Veränderungen eingeleitet. „Der Beweis, dass dies ernstgenommen wird, ist jedoch noch ausständig. Denn die Aufstockung von 11 auf 13 Kontrolleure ist lediglich ein schlechter Scherz und meilenweit von einer flächendeckenden und effektiven Kontrolle entfernt. Wir sind davon überzeugt: Je mehr Kontrollen, desto mehr wird hier auch ans Tageslicht kommen“

„Es müssen daher endlich echte und nachhaltige Maßnahmen gesetzt werden, anstatt rein oberflächliche Kosmetik zu betreiben. Es braucht eine Trendumkehr hin zu einem Fördersystem, bei dem die Betreiber bereits im Vorfeld durchleuchtet und deren Werte, Fähigkeiten und Interessen geprüft werden. Es braucht ein klares Bekenntnis zu unseren Werten, unserer Grundordnung und unserem Rechtssystem. Und es braucht vor allem eine Aufstockung auf mindestens 100 Kontrolleure, ein Mystery-Shopping System sowie unangekündigte, stichprobenartige und stetig wiederkehrende qualitative Kontrollen. Nur damit ist die Qualität der Betreuung sowie die zweckgemäße Verwendung der Fördermittel sichergestellt. Im Sinne der Familien und der Steuerzahler“, so Blümel abschließend.

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