Dürr-Schließung: Gewerkschaften fordern raschen Sozialplan

NÖ: Konzernentscheidung zur Gewinnmaximierung vernichtet 85 Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Das niederösterreichische Produktionswerk des deutsche Maschinen- und Anlagenbaukonzerns Dürr in Zistersdorf soll geschlossen werden. 85 Beschäftigte verlieren den Arbeitsplatz, ein Großteil der Produktion soll nach China verlagert werden. „Die Gewinnmaximierung steht für den Konzern an erster Stelle. Das müssen nun die Beschäftigten büßen“, sagen PRO-GE-Landessekretär Patrick Slacik und GPA-djp-Regionalgeschäftsführer Peter Stattmann. Die Gewerkschaften fordern rasche Verhandlungen über einen Sozialplan.

Die kolportierte Begründung des Konzerns, dass „das Werk über Jahre defizitär gewesen“ sein soll, ist für die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-dip so nicht richtig. Es seien sogar in letzter Zeit Überstunden gemacht worden. „Damit soll vom eigentlichen Grund - mehr Gewinn für den Konzern durch Verlagerung nach China – abgelenkt werden“, betonen die beiden Gewerkschafter und fordern einen umfassenden Sozialplan, der den Beschäftigten in den dieser schwierigen Situation entsprechend hilft: „Zumindest hier sollte der Konzern seine soziale Verantwortung wahrnehmen.“

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