Waffengesetz – Stronach/Hagen fordert Anrecht auf Waffenpass für Polizeibedienstete außer Dienst

Wien (OTS) - „Nach dem Münchner Amoklauf ist es sicherlich notwendig, darüber zu diskutieren, wie man solche Bluttaten künftig verhindern kann. Dazu gehört auch, Polizisten, ab dem Zeitpunkt der Ausmusterung aus der Polizeischule, ein absolutes Anrecht auf Ausstellung eines Waffenpasses zuzusprechen“, kommentiert Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen – selbst Polizist - die Diskussion um eine Verschärfung des Waffenrechts und spricht sich gegen eine Anlassgesetzgebung aus, „denn die Waffe, die der Münchner Amokschütze Ali David S. benutzt hatte, ist nachweislich über illegale Bahnen beschafft worden“, so Hagen.

Sinnvoller sei es, Polizisten, Justizwachebeamten, Bundesheerangehörigen und ähnlichen Berufsgruppen ein Anrecht auf einen Waffenpass - also die Erlaubnis, auch außer Dienst eine Waffe zu führen - zuzusprechen – „ohne Wenn und Aber. Denn Polizisten nehmen diesen Beruf an, weil sie die Bevölkerung vor Schaden schützen wollen – dieses Versprechen geben sie auch beim Nachhause gehen nicht beim Portier ab. Daher ist es nur logisch, dass sich Polizeibedienstete jederzeit in Dienst stellen können – und dann auch bewaffnet sind. Hier geht es schließlich um das eigene Leben und das Leben der Mitbürger, in einer Zeit, wo die Flut der Kriminalität unaufhaltsam und ständig ansteigt", so der Team Stronach Generalsekretär.

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