Blecha: Pensionistenverband fordert Ende der Wartefrist auf die erste Pensionsanpassung

Wartefrist für die erste Pensionsanpassung für Neupensionisten muss durch eine Aliquotierung ersetzt werden!

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ), die größte und mitgliederstärkste Seniorenorganisation Österreichs fordert das Ende der Wartefrist auf die erste Pensionsanpassung. „Derzeit warten Neupensionisten bis zu 24 Monate auf die erste Pensionsanpassung! Das ist absolut absurd! Der Pensionistenverband Österreichs fordert, dass die Wartefrist auf die erste Pensionsanpassung durch eine Aliquotierung ersetzt wird“, betont PVÖ-Präsident Karl Blecha. ****

„Österreichs PensionistInnen wird mit der jährlichen Pensionsanpassung rückwirkend die Teuerung abgegolten. Im §108 ASVG, das die Wertanpassung der Pensionen regelt, steht, dass die erste Pensionsanpassung erst mit Wirksamkeit ab 1.Jänner des dem Beginn des Anspruchs auf Pension zweitfolgenden Kalenderjahres vorzunehmen ist!“, kritisiert Blecha und betont, dass der Pensionistenverband diese „unsoziale, absurde Regelung“ seit ihrer Einführung „aufs Schärfste bekämpft!“. Der Pensionistenverband Österreichs fordert, dass die Wartefrist auf die erste Pensionsanpassung durch eine aliquote Anpassung ersetzt wird. „Das heißt beispielsweise, dass jemand, der mit 1. Juli 2016 in Pension gegangen ist ab Jänner 2017 aliquot 6/12, also die Hälfte, der Anpassung erhält! Das wäre eine faire Lösung! Dafür kämpfen wir mit voller Kraft!“; so Blecha abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: susanne.ellmer@pvoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001