„profil“: Doris Bures plant offiziellen Akt für Heimkinder im Parlament

Nationalratspräsidentin: „Geste der Verantwortung für das Unrecht“

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, findet im November im Parlament ein offizieller Akt für ehemalige Heimkinder statt. Dies gab Nationalratspräsidentin Doris Bures gegenüber dem Magazin und Ö1 bekannt. Anfang Jänner hatten ehemalige Heimkinder in einer „profil“-Titelgeschichte ein sichtbares Zeichen der Anerkennung der Republik für die Verbrechen gefordert, die in staatlichen und kirchlichen Heimen zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren an ihnen verübt worden waren. Inzwischen sind beträchtliche Summen an die Opfer geflossen. Bures sagt gegenüber „profil“, sie finde es richtig, „dass das offizielle Österreich und die Kirche in einem gemeinsamen Akt nun eine Geste der Verantwortung für das Unrecht an Heimkindern setzt“. Bundeskanzler, Ländervertreter und Kardinal Schönborn werden an der Veranstaltung teilnehmen. Bures versteht den symbolischen Schritt auch als „Mahnung für die Gegenwart und Auftrag für die Zukunft“. Bures gegenüber „profil“: „Wie eine Gesellschaft mit Schutzbedürftigen umgeht, ist ein Gradmesser für unseren zivilisatorischen Fortschritt.“

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